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Fallen aus dem Rahmen: Leprous

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Leprous

Im Zelt wird es nun progressiv. Leprous aus Norwegen sind mit Ihsahn unterwegs und geben nun ihre eigene Vorstellung. Das Konzert ist gut besucht, aber wenn man bedenkt, dass bei der Band viele Tausend mehr vor der Bühne stehen nur weil sie mit einer Black-Metal-Legende auftritt (na ja, bei Ihsahn war es allerdings auch verhältnismäßig leer – DN), dann könnte man hier bei der Vorstellung der eigenen Songs des Quintetts auch ein paar mehr Besucher erwarten. Wie auch immer: Die Stimmung ist von Beginn an recht gut, aber die Tätigkeiten der Zuhörer beschränken sich zuerst einmal noch auf mitklatschen und mitsingen. Bis jetzt zumindest.

Auch wenn das Keyboard von Fronter Einar diesen sehr einengt, so gelingt es ihm doch, eine dynamische Bühnenshow zu zeigen. Außerdem ist er stimmlich sehr gut unterwegs. Die Texte werden voller Inbrunst und Emotionen vorgetragen. Fast schon nebenbei zockt der Mann auch noch auf dem E-Klavier.

Seine Mitstreiter stehen dem Sänger in nichts nach. Tor Oddmund, Øystein und Martin nutzen jeden Zentimeter der Bühne um zu headbangen und die Fans zu animieren. Am hinteren Ende der Stage trommelt sich Tobias Ørnes Andersen dezent einen Wolf. Herausragende Stücke sind vor allem „The Cloak“, „Chronic“ und „Contaminate Me“. Überzeugend ist bei den Norwegern vor allem das unkonventionelle Songwriting und das aus dem Rahmen fallende Auftreten. Ohne lächerlich zu wirken, kann die Truppe übertreiben und Grenzen sprengen. Das gelingt nicht jeder Band so leicht.

Setlist:

Foe
The Valley
Forced Entry
The Cloak
Restless
Thorn
Chronic
Waste Of Air
Contaminate Me

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