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Wacken Open Air 2012

Organisatorische Mängel und Schlammschlacht können die Feierlaune nicht komplett verhageln

Frantic Amber

Aus Schweden, genauer gesagt aus Stockholm, kommen Frantic Amber. Die Band, die aus vier Frauen und dem Drummer Eric besteht, konnte nicht alleine wegen der Besetzung schon für jede Menge Aufregung sorgen. Viele Gigs hat die Formation schon gezockt und nun ist die Combo auch in Wacken angekommen.

Eine große Zuhörerschar erwartet die Band bereits im Zelt. Als das Konzert beginnt, wird sofort Jubel laut. Als die Gruppe mit ihrer Show beginnt wird schnell klar, dass die Attraktivität der Band nicht alleine von der Tatsache, dass vier Frauen in der Band spielen, herrührt – denn diese Gruppe tritt ordentlich Arsch. Vom ersten Ton an geht auf der Bühne richtig der Punk ab. Wie wild fetzen die Mädels über die W.E.T.-Stage und animieren die Zuhörer zum Mitmachen. Das wäre allerdings gar nicht nötig, denn vor der Bühne geht es sowieso ab. Heute ist es ja auch noch kein Problem, wenn man sich am Moshpit beteiligen möchte – der große Regen und das Schlammchaos stehen noch aus.

Die Songs haben so kraftvolle Namen wie „Bleeding Sanity“ oder auch „Self Destruction“ und genauso klingen auch die Lieder. Die Musik von Frantic Amber ist rau, grob, dreckig und echt. Die Protagonisten geben sich viel Mühe, möglichst wirklich und ungekünstelt rüberzukommen, was auch voll und ganz gelingt. Vor allem die Gitarrenfraktion und Sängerin Elizabeth treiben es dabei ganz schön bunt und zeigen den Männern, dass sie locker mithalten können. Wer eine Girlieband sehen will, ist hier falsch: Hier gibt’s auf die Nuss.

Setlist:

1. Wrath Of Judgement
2. Bleeding Sanity
3. Self Destruction
4. Ghost

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