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Wacken Open Air 2012

Organisatorische Mängel und Schlammschlacht können die Feierlaune nicht komplett verhageln

Six Feet Under

Zu den sehnsüchtig erwarteten Bands am Samstagnachmittag zählen sicherlich Six Feet Under. Inzwischen regnet es nicht mehr und vor der Bühne haben sich wieder viele Fans eingefunden, die eine Ladung Death Metal sehen wollen. Jubel bricht aus, als Chris Barnes auf der Bühne erscheint und die Band gleich mit „Stripped, Raped and Strangled“ beginnt – die Nummer stammt noch aus der Cannibal Corpse-Zeit des Fronters.

Die Gruppe ist in ziemlich erneuertem Line-Up angereist. Nachdem im vergangenen Jahr schon Schlagzeuger Kevin neu mit am Start war, wurden jetzt auch noch die Plätze an der Gitarre und am Bass neu besetzt, trotzdem macht die Band einen recht eingespielten Eindruck.

Dafür wirkt der Fronter etwas konfus. Wahrscheinlich ist er noch nicht ganz wach – warum, muss hier wohl nicht näher erläutert werden, wer den Mann kennt, kann sich denken, was Sache ist. Auf die musikalische Darbietung hat das ohnehin keinen Einfluss. „Let’s see some fucking death out there motherfucker!“, so wird der Titel „Revenge Of The Zombie“ eingeleitet.

„Feasting On The Blood Of The Insane“ wird erwartet und der Titel löst einen heftigen Moshpit aus. Dazu gibt es auch noch einige Crowdsurfer – den Securities muss es ja auch nicht immer nur langweilig sein. Konstant und zügig ackert sich die Band durch die Setlist. Chris Barnes übertreibt dabei mal wieder kräftig mit den Pig Squeals, aber das kennt man von ihm ja. Wenn man weiter hinten und etwas weit rechts steht, dann bekommt man ausnahmsweise Soundprobleme. Auf der Party Stage spielen Sick Of It All und die Musik drückt immer wieder zur Black Stage herüber, weil der Wind ungünstig weht. Ernsthaft auffällig ist diese Tatsache aber nur, wenn Six Feet Under gerade pausieren.

Mit unverminderter Härte geht es durch die Songs und ein recht kurzweiliges Konzert. Die Combo macht mächtig Spaß und hat einen sehr guten (und lauten) Sound. Bei Liedern wie „Human Target“, „The Day The Dead „Walked“, „Torn To The Bone und vor allem „Hammer Smashed Face“ geht es richtig ab und die Stimmung kocht über. Als Zugabe gibt es noch „T.N.T.“ von AC/DC. Was will der Fan mehr?

Setlist:

1. Stripped, Raped And Strangled
2. No Warning Shot
3. Revenge Of The Zombie
4. Feasting On The Blood Of The Insane
5. Victim Of The Paranoid
6. Human Target
7. Reckless
8. The Day The Dead Walked
9. Seed Of Filth
10. Deathklaat
11. Shadow Of The Reaper
12. Silent Violence
13. Torn To The Bone
14. Hammer Smashed Face
15. T.N.T.

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