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Wacken Open Air 2012

Organisatorische Mängel und Schlammschlacht können die Feierlaune nicht komplett verhageln

Mittwoch, 1. August

Epsilon

Die Österreicher Epsilon treten für die Alpenrepublik beim Metal Battle an. Das wahrhaft riesige Zelt ist tatsächlich bis über die Hälfte gefüllt, mit steigender Tendenz. Da nun ja zwei Bühnen unter der Plane untergebracht sind, kann im direkt abwechselnden Betrieb gespielt werden, ähnlich wie auf den Mainstages. Epsilon haben die Ehre, auf der rechten der beiden Bühnen zu spielen. Ohne große Umschweife beginnt das Spektakel auch schon. Die Band schickt sich an, möglichst zügig voran zu kommen, weil die Spielzeit ja nur knapp bemessen ist.

Mit einem mörderischen Sound brechen die Österreicher über das Publikum herein. In gewohnter Manier stehen sie mit Straßenarbeiterkleidung auf der Bühne. Dort oben schenken sich die fünf Protagonisten nichts. Wie Verrückte hüpfen sie umher und schaffen es so auch prompt, eine große Menge im Zuhörerraum mitzureißen. Zwar gibt es nicht gleich Circlepits und dergleichen, aber schon beim ersten Lied ertönen laute Anfeuerungsschreie von den Zuhörern. „Are you ready?“ Diese Frage stellt Fronter Krise den Zuhörern, noch bevor die nächste Death-Metal-Walze über sie recht gnadenlos hereinbricht.

Als El auf der Bassdrum einen Beat vorgibt, ertönen im Zelt laute „Hey! Hey! Hey!“-Schreie. Wenn der Gig jetzt irgendwo in Wien wäre, dann wäre das ja kaum verwunderlich, aber wir befinden uns hier in Wacken und es sind bei weitem nicht nur Österreicher im Zelt. Die Stimmung ist großartig, das darf man so wirklich sagen. Und die Band arbeitet kontinuierlich daran, dass das auch so bleibt. Mit einer Hammershow halten die Österreicher die Meute im Zaum. Selbst wenn man die späte Uhrzeit und den bestimmt bei vielen erfolgten Alkoholkonsum subtrahiert, dann bleibt immer noch ein großer Haufen Stimmung übrig, den sich die Band ganz alleine zu verdanken hat.

Setlist:

  • 1. Corazón Ardiente
  • 2. Come Pain Come
  • 3. (As Long As You) Submit To Supremacy
  • 4. Foxy Knoxy
  • 5. Lady Shaver
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