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Wacken Open Air 2010

Top-Acts sorgten für grandiose Stimmung und auch das Wetter spielte diesmal insgesamt mit

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Arch Enemy

So langsam bricht der Abend über den zweiten Tag des Wacken Open Air 2010 herein und die Stimmung befindet sich, wenn man ehrlich ist, schon seit Mittwochabend auf dem Siedepunkt. Die meisten Fans kochen an diesem Freitag vermutlich mit Vorfreude auf Slayer, doch nun gibt es auf der Black Stage erst mal einen anderen Leckerbissen: Arch Enemy.

Die Voraussetzungen könnten besser nicht sein, so ist das Wetter perfekt, die Stimmung gut und der Platz gefüllt. Genau im richtigen Moment erobern Angela Gossow, Daniel Erlandsson und Sharlee D’Angelo samt Amott-Brüdern zu den Klängen von „The Immortal“ die Bühne, wobei sie von der ersten Minute an schon jeden Fan hinter sich haben. Nach kurzer Ansprache auf Deutsch wechselt die in Köln geborene Frontfrau Angela zum internationalerem Englisch, was sich auf Wacken durch den schier unglaublichen Zulauf aus dem Ausland, der in diesem Jahr noch einmal alle Rekorde bricht, natürlich von selbst versteht. Mit den nächsten Songs „Revolution Begins“ und „Ravenous“ werden direkt zwei Klassiker geliefert, bevor mit „Taking Back My Soul“ und „My Apocalypse“ zwei Songs von der großartigen „Doomsday Machine“-Scheibe hinterher geballert werden. Nach der Hälfte des Sets haben dann auch die Verantwortlichen für die Kamera entdeckt, dass Christopher Amott auch einige der Solos spielt, und so kehren sie endlich davon ab, während Christophers Soli Großaufnahmen von Bruder Michael über die Leinwände flimmern lassen. Ansonsten gibt es rein gar nichts zu meckern, Arch Enemy feiern die zweite Hälfte ihres Sets ab und die Fans sind begeistert. Nach „We Will Rise“ gibt es dann eine kleine Verschnaufpause, die sich Band und Anhänger redlich verdient haben, bevor die Zugabe mit „Nemesis“ eingeleitet, und dem Kracher „Fields Of Desolation“ zum genialen Höhepunkt kommt.

Nach sieben Alben und langjährigem Touren sind Arch Enemy längst bei den ganz Großen angekommen und auch dieser Auftritt auf Wacken, was immer etwas Besonderes ist, lässt daran keine Zweifel aufkommen.

Setlist:

The Immortal
Revolution Begins
Ravenous
Taking Back My Soul
My Apocalypse
Dead Eyes See No Future
Dead Bury Their Dead
We Will Rise
--------------------------
Nemesis
Fields Of Desolation

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