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Wacken Open Air 2010

Top-Acts sorgten für grandiose Stimmung und auch das Wetter spielte diesmal insgesamt mit

Endstille zerlegten die Black Stage

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Frei.Wild

Kritisch geht es von Seiten vieler Metalfans weiter. Von Seiten der Band geht es hingegen ehrlich, laut und frei nach Schnauze weiter. Frei.Wild stehen auf der Bühne und bringen die Party Stage zum Rocken. Leider haben die Tiroler Jungs aus Brixon mit gewaltigen Vorurteilen zu kämpfen, die sich insbesondere auf ihre politische Gesinnung beziehen. Nichtsdestotrotz dürften sich Frei.Wild nicht über den Mangel an zuhörenden Ohren stören. Am Rande geht es zwar sehr ruhig zu und viele sitzen in der frühen Abenddämmerung, aber viele Fans scheinen es durchaus zu genießen, sich nicht wie auf den Clubshows mit Enge und drückenden Pits ärgern zu müssen, denn bekanntlich geht es bei Frei.Wild eher wüst zu. In der stimmlichen Unterstützung kann sich aber so ziemlich jeder durchaus sehen lassen, denn textsicher sind so gut wie alle, die sich vor der Bühne eingefunden haben und die deutschen, direkten und unverschönten Texte lassen sich hervorragend mitbrüllen. Unter Garantie hören das viele nicht gerne, aber Frei.Wild erinnern musikalisch gewaltig an die Onkelz.

Um sich davon kräftig loszureisen, betont die Band intensiv, dass sie weder rechts noch links sind und das sie beide Extreme scheiße finden. Folgend scheppert „Das Land der Vollidioten“ durch die Boxen, welches sich auf dieses Thema bezieht. Trotz aller Power, die durch die Boxen transportiert wird, scheinen die letzten Tage vielen in den Knochen zu stecken. Manche haben sich sogar ihre Stühle mit auf das Festivalgelände genommen, genießen mit hochgelegten Beinen, und scheinen sich schon auf die Rentnerzeit mit Rollator einzustimmen. „Dieses Jahr holen wir uns den Pokal“ darf trotz der WM-Niederlage nicht fehlen. Lediglich  der Text wird ein wenig ummodifiziert. Anstelle von den beiden Worten „dieses Jahr“ werden die Worte „in vier Jahren“ eingefügt, und schon hat man wieder einen Stimmungssong, der auf die nächste Weltmeisterschaft hoffen lässt.

Kurz bevor der Auftritt von Frei.Wild sich dem Ende zuneigt, dringen bis in die hinteren Reihen laute Frei.Wild-Sprechchöre, welche die Band zum exzessiven Weiterrocken veranlasst. Als die Band die Bühne verlassen will, ertönen keine Zugabe-Rufe, sondern lauter Gesang im Chor mit den Worten: „Einer geht noch, einer geht noch rein!“ Überflüssig zu erwähnen, dass dieses Engagement Früchte trägt und die Band für ein weiteres Lied auf die Bühne kommen. Auch die Fans verlangen bei diesem Auftritt eine Wall Of Death, jedoch ist es den Bands untersagt zu diesen aufzufordern, oder diese zu unterstützen. Bevor der letzte Titel angestimmt wird, dankt die Band neben den Veranstaltern und einigen anderen Personen auch den Bullen. Na, wenn das mal kein sympathischer Schluss-Gruß ist.

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