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Wacken Open Air 2009

Ein würdiges Jubiläum

Das Gelände aus der Vogelperspektive

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Zum zwanzigsten Mal also haben die Herren Hübner, Jensen und Co. zur Großveranstaltung in dem 1800-Seelen-Dorf geladen und anlässlich dieses zweifellos beeindruckenden Jubiläums waren bereits im Vorfeld einige murrende Stimmen zu vernehmen, warum man denn nicht einen richtig großen Act der Marke Metallica oder AC/DC verpflichtet habe.

Nun, dazu sei gesagt, dass die Veranstalter sich um Metallica zumindest bemüht hatten, jedoch eine Absage kassierten. Außerdem kann man es bekanntermaßen ja ohnehin nicht jedem recht machen, denn irgendwer hat immer was zu meckern: Einerseits wird sich – sicherlich nicht vollkommen zu Unrecht – über die von Jahr zu Jahr ansteigende Kommerzialisierung beschwert, auf der anderen Seite aber regt man sich darüber auf, dass das Billing für einen runden Geburtstag nicht spektakulär genug sei.

Die Wahrheit liegt wie so oft wohl wieder mal in der Mitte: Wacken ist groß, sehr groß, aber es ist nicht Rock am Ring und wer bereits letztes Jahr hier war und gesehen hat, was bei Iron Maiden speziell ganz vorne abgegangen ist, wird es wahrscheinlich sogar begrüßen, dass Metallica oder AC/DC nicht dabei sind. 

Mit Heaven & Hell hat man außerdem einen mehr als würdigen Mainact verpflichtet – immerhin handelt es sich hier immer noch um nicht weniger als Black Sabbath mit Ronnie James Dio am Mikro und Vinny Appice am Schlagzeug –, der die Erwartungen sogar noch weit übertrifft (doch dazu später) und außerdem haben sich die Veranstalter bereits vor Jahren dafür ausgesprochen, nicht die ganz großen Bands zu verpflichten, damit die kleinen nicht völlig untergehen.

Menschenmassen ohne Ende jedenfalls sind natürlich auch ohne Metallica oder AC/DC wie immer vorhanden – möglicherweise sogar noch mehr als letztes Jahr. Von etwa 77.000 Fans ist die Rede, aber wen wundert’s, da der Event schon im Dezember des vorangegangen Jahres als ausverkauft gemeldet wurde.

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