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Wacken Open Air 2008

Zum Thema

Dass Wacken als Festival richtig groß geworden ist, zeigt sich schon auf der Hinfahrt durch die „Hauptstraße“ des Ortes. Überall Metalheads, soweit das Auge reicht und dazwischen ein paar amüsiert dreinschauende Einheimische – für die ist das inzwischen ja nun auch nichts Neues mehr und mit Kaffee und Bier oder auch Duschen und WCs, die sie für die Festivalbesucher anbieten, können sie sich ja auch selbst ein bisschen was dazuverdienen. Geschwindigkeiten über 20 km/h sind auf jeden Fall nicht drin, wenn man nicht riskieren will, jemanden über den Haufen zu fahren.

 

 

Donnerstag

 

Die Befürchtung, wegen unserer relativ späten Anreise ewig nach einem Campingplatz suchen zu müssen, löst sich zum Glück sogleich in Wohlgefallen auf, da man ziemlich rasch und eindeutig darauf hingewiesen wird, wo noch Platz ist und wo nicht. Hier schon mal ein großes Lob an die Organisation, was das Campen angeht. Selbstverständlich wird auch hier darauf geachtet, dass die Autos nicht so platziert sind, dass Leute, die eventuell früher zurückfahren wollen, keine Chance haben, herauszukommen.

 

Das Wetter ist schon mal super; eigentlich ist es schon fast ein bisschen zu heiß, aber allemal besser als Regen. Der wird leider am nächsten Tag noch einsetzen, aber an diesem Donnerstag, den 31. Juli, ist keine einzige Wolke am Himmel zu sehen. Wir bauen also unser Zelt auf und dann kann ich mir, nachdem ich die Strecke hingefahren bin und mein Bruder bereits während der Fahrt kräftig hingelangt hat, endlich auch das wohlverdiente erste Bier öffnen.

 

Nachdem dann Bändchen organisiert sind, geht’s sogleich ab zu Airbourne, dem ersten richtigen Wacken-Highlight.

Deren Debütalbum „Runnin’ Wild“, die erste Full-lenght-Platte nach dem Appetizer „Ready To Rock“, schlug in Australien ja bereits letztes Jahr wie eine Bombe ein, war bei uns zwar erst Ende Mai erhältlich, machte hierzulande allerdings mindestens genauso viel Furore wie im Heimatland der potentiellen AC/DC-Nachfolger.

Beim heutigen Konzert ist das deutlich bemerkbar, denn es ist brechend voll, doch diesen Eindruck hat man beim diesjährigen Wacken eigentlich die ganze Zeit – hier wurden eindeutig mehr Karten verkauft als Kapazitäten vorhanden sind.

Da es unser erstes Konzert bei diesem Festival ist, haben wir uns in der Zeit – naiv wie wir sind – ein wenig verkalkuliert und die Band rotzt bereits den Opener ihrer aktuellen Scheibe, „Stand Up For Rock And Roll“, herunter, als wir das Gelände vor der Black Stage betreten.

 

 

 

Lange schon habe ich mich auf den Auftritt gefreut – eine geile Rock’n’Roll-Band, zu der man Bier trinken, abrocken und feiern kann – so was hat es schon lange wieder einmal gebraucht. Und die Jungs gehen live mindestens so ab wie auf Platte. Fronter Joel O’Keeffe schluckt seinen Jack Daniels zwischen den Songs, ist voll aufgedreht und heizt dem ohnehin schon mächtig rockenden Publikum ordentlich ein. Er turnt auf den insgesamt zwanzig auf der Bühne platzierten Marshall-Verstärkern herum, springt mitsamt Gitarre von der Bühne herunter, um dem Publikum hautnah zu sein und hat ganz offensichtlich so richtig Bock auf Deutschlands größtes Metal-Festival.

 

Der Sound ist ziemlich differenziert – was leider nicht das ganze Festival über der Fall sein wird – und äußerst laut; selbst weit entfernt auf dem Campingplatz hat man kein Problem damit, zu hören, welche Band gerade spielt. Kein Wunder, bei zwanzig Amps auf der Bühne.

Das Publikum jedenfalls hat genau wie die Band seinen Spaß und feiert die Australier zu Songs wie den Groovern „Diamond In The Rough“, „What’s Eatin’ You“, oder „Cheap Wine And Cheaper Women“, Highspeed-Granaten wie „Blackjack“ und natürlich unverzichtbaren Mitgrölern wie dem mit einem genialen Chorus ausgestatteten „Runnin’ Wild“ und der Hymne „Too Much, Too Young, Too Fast“ nach allen Regeln der Kunst ab.

 

Ein äußerst gelungener Wacken-Einstand, doch danach geht’s sofort hinüber zur WET-Stage, um wenigstens noch eine Viertelstunde die Rumänen von Negura Bunget zu bewundern, die leider erst im Nachhinein parallel zu Airbourne gelegt wurden.

Ich krieg gerade noch „Tesarul De Lumini“ mit, welches allerdings ein definitives Highlight der 2006-er „Om“-Scheibe darstellen dürfte (wenngleich hier sowieso eigentlich nur Highlights zu verzeichnen sind). Schon toll, wie die „Hippie-Black-Metaller“ aus den Karpaten die intensive Stimmung und die Komplexität ihrer Alben auch live umsetzen können. Allerdings fragt man sich, wie die Leute es hier länger als fünfzehn Minuten ausgehalten haben – die WET-Stage macht ihrem Namen alle Ehre, es ist erdrückend schwül und schweißtreibend hier drin. Doch was tut man nicht alles für gute Bands.

 

Bei Iron Maiden beschweren sich dann im Nachhinein einige Leute, sie wären nicht mehr zur Show reingekommen. Aber Leute, mal ganz ehrlich: Jeder wusste bereits vorher längst, dass Maiden in Wacken ihr einziges Deutschland-Konzert spielen, dass man vor der „Powerslave“-Kulisse ausschließlich alte Sachen zocken wollte und es dementsprechend ziemlich voll sein würde. Wer die wichtigste Metalband aller Zeiten ansehen will, sollte vielleicht etwas früher als eine Viertelstunde vor Konzertbeginn antanzen, mal abgesehen davon, dass man schon zuvor recht schnell ausmachen konnte, dass das Festivalgelände total überfüllt war. Und weil natürlich klar war, dass Maiden die meisten Zuschauer ziehen würden, hat der Veranstalter von 21:30 bis 23:30 auch nur sie spielen lassen und das Konzert auf den anderen Bühnen per Videoleinwand übertragen. Sicherlich eine gute Maßnahme, denn selbst auf der Black Stage, die sich direkt neben der True Metal Stage befindet, wo die Band spielt, ist es recht voll, obwohl man praktisch vor einer leeren Bühne steht.

 

Das tut der Stimmung allerdings keinen Abbruch, wie sich schnell herausstellt, als das Sextett pünktlich mit dem „Powerslave“-Opener „Aces High“ loslegt; gebangt, mitgesungen und gehuldigt wird auch vor einer Videoleinwand.

Mit „2 Minutes To Midnight“ folgt gleich der nächste Song von „Powerslave“, welches ja schon allein aufgrund der Kulisse im Fokus steht und mit vier Stücken auch am stärksten vertreten ist. Insgesamt allerdings pendelt man recht ausgeglichen zwischen den Alben 3 bis 7 und nichts gegen das aktuelle Album „A Matter Of Life And Death“, aber es ist schon traumhaft, ein Set mit ausschließlich alten Sachen aus den Achtzigern zu hören, zu einer Zeit, als viele der heutigen Zuschauer noch gar nicht geboren waren, wie Bruce Dickinson feststellt.

 

Nach den zwei „Powerslave“-Songs geht man schließlich zu „Piece Of Mind“ über und präsentiert „Revelations“ und das live stets unverzichtbare „The Trooper“ mit seinen genialen Mitsing-Parts, wo Dickinson obligatorisch in Soldatenuniform auftaucht. Es soll nicht der letzte Kostümwechsel an diesem Abend sein.

Bruce ist sehr motiviert, heizt das Publikum immer wieder mit „Scream for me, Wacken!“-Rufen an, lobt das Festival über den grünen Klee, turnt über die Kulissen und ist stimmlich in sehr guter Verfassung. Aber wenn man schon nur ein Konzert in Deutschland gibt und das beim größten Metalfestival, muss man den Leuten natürlich auch was bieten. Und man weiß ja, dass Bruce ein guter Entertainer ist. Für den ein oder anderen Lacher sorgt er auch, als er sich mit den Kameraleuten anlegt, da ihm einer der Kamerakräne, die ständig vor seiner Nase hin- und herfahren, mächtig auf den Keks geht. „Hey, move the fucking crane, I wanna see the fucking audience!“ Der bedauernswerte Mann muss noch einige Beschimpfungen über sich ergehen lassen – die man im Publikum eher mit Belustigung registriert –, bevor man sich schließlich dem Willen des Maiden-Fronters beugt und den lästigen Kran kurzerhand entfernt. Was ein Herr Dickinson will, das bekommt er natürlich auch!

 

 

 

Doch Musik wird auch noch gespielt: Dass „The Number Of The Beast“ im Programm steht, versteht sich wohl von selbst, auch das Mitsing-kompatible „Can I Play With Madness“ überrascht nicht unbedingt übermäßig, aber als die Band dann den Longtrack „Rime Of The Ancient Marriner“ auspackt, kommt richtig Freude auf. Wie geil ist das bitte?! Und wie geil klingt die Gitarre, die den mystischen Bass-Part in der Mitte untermalt? Überhaupt ist der Sound passend zu einem richtig guten Konzert ebenfalls recht ausgeglichen und auch lautstärkemäßig sehr angenehm.

Mit dem Titelstück ertönt dann der letzte Song von „Powerslave“, bei dem Bruce zum x-ten Mal sein Kostüm wechselt und mit Maske im Gesicht die Bühne entert, bevor man mit „Heaven Can Wait“ nach dem bereits zuvor gespielten „Wasted Years“ die zweite Nummer von „Somewhere In Time“ zum Besten gibt.

 

Nicko McBrain, der „worst jazz drummer“, wie Bruce Dickinson ihn nennt, gibt dann das Intro zu einem weiteren unverzichtbaren Stück in Maidens Setlist. Die Rede ist selbstverständlich von „Run To The Hills“, das Bruce bei der Zeile „run for your life“ nicht mehr ganz packt und etwas tiefer singen muss, aber insgesamt immer noch gut bewältigt.

Als die Briten dann „Fear Of The Dark“ anstimmen, fallen sie etwas aus dem Rahmen, da dieser Song ja eigentlich nicht auf einem der ganz alten Klassiker ist, aber beschweren tut sich bei dieser immer wieder gern gehörten Nummer natürlich niemand darüber. Noch dazu, wo Bruce, der alte Fuchs, bereits vor „Rime Of The Ancient Marriner“ vom Sonnenuntergang sprach und die Frage stellte, ob Leute anwesend wären, die „fear of the dark“ hätten.

 

Mit „Iron Maiden“ wird dann der Set vorerst beschlossen, aber jedem ist wohl klar, dass die Jungs die Bretter noch mal entern werden – wer geht schon ohne „Hallowed Be Thy Name“? –, zumal die begeisterte Menge klarmacht, dass man nach mehr lechzt.

Und als die Band zurückkommt, gibt es mit „Moonchild“ und „The Clairvoyant“ von „Seventh Son Of The Seventh Son“ noch zwei weitere nicht so häufig gespielte Tracks, wo ich einfach nur erneut die Beckerfaust ballen kann. Mann, ist das geil!

Auch der dann noch auf die Bühne staksende Eddie, diesmal im „Somewhere In Time“-Outfit, darf natürlich nicht fehlen und wird von der Menge jubelnd begrüßt.

 

 

 

Beschlossen wird ein traumhaftes Konzert mit – darf natürlich bei keinem Maiden-Gig ausgelassen werden – „Hallowed Be Thy Name“, das man zwar auch schon hundertmal gehört hat, aber von dem man eben trotzdem nicht genug kriegen kann. Anschließend marschieren zufriedene Zuschauer mit seligem Lächeln auf den Lippen zu den Klängen von Monty Pythons „Always Look On The Bright Side Of Life“ vom Gelände. Der ein oder andere hätte sich vielleicht noch etwas mehr von den ersten beiden Alben aus der Di’Anno-Ära gewünscht, aber bei dieser trotzdem grandiosen Setlist kann sich eigentlich nun wirklich niemand beschweren. Wacken hat sich schon jetzt allein wegen Maiden gelohnt, so viel steht fest!

 

Setlist Iron Maiden:

 

- Aces High

- 2 Minutes To Midnight

- Revelations

- The Trooper

- Wasted Years

- The Number Of The Beast

- Can I Play With Madness

- Rime Of The Ancient Marriner

- Powerslave

- Heaven Can Wait

- Run To The Hills

- Fear Of The Dark

- Iron Maiden

- Moonchild

- The Clairvoyant

- Hallowed Be Thy Name

 

 

Freitag

 

Am nächsten Tag heißt es, früh auf den Beinen sein, um Primordial nicht zu verpassen. Klar, so früh ist elf Uhr nun auch wieder nicht, aber für ein Konzert ist es schon recht zeitig und ob die Band damit so glücklich ist, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Auf der Partystage ist es nicht gerade menschenleer, aber trotzdem hätte diese geniale Combo aus Irland durchaus noch mehr Aufmerksamkeit verdient. Aber dass man mit der aktuellen Scheibe „To The Nameless Dead“ in Sachen neue Fanschaft schon einen guten Schritt nach vorne gemacht hat, ist eindeutig. Mit dem Opener „Empire Falls“ von diesem Album geht es dann auch los und die Band beweist, dass sie auch live immer besser und tighter werden. Allan Nemtheanga ist wirklich eine Wucht auf der Bühne. Wie live bei ihm üblich, hat er sich die Rübe komplett weiß geschminkt und performt, als wäre es der letzte Auftritt seines Lebens. Alles geben steht bei ihm ganz oben – was für eine Power der Mann in der Stimme hat, ist unglaublich! Die Halsschlagader ist ständig am Pulsieren und er wird nicht müde, die Leute zum Mitklatschen und Mitsingen zu animieren, gerade beim „sing to the slaves“-Part bei „As Rome Burns“. Mit einem Augenzwinkern bedankt er sich außerdem artig, dass die Zuschauer gestern abend extra nüchtern geblieben sind, um rechtzeitig aus den Federn zu kommen und Primordial heute so früh zu sehen.Ausgerechnet ein Ire will einem was von Nüchternheit erzählen...

 

 

 

Im Mittelpunkt steht selbstverständlich das aktuelle Album, bei dem man wohl wirklich viele neue Fans hinzugewinnen konnte, wie an den Reaktionen auszumachen ist. Bei den Klassikern „Gods To The Godless“ (einfach grandios!) und „The Coffin Ships“ jedenfalls wirkt das Publikum ein wenig zurückhaltender.

Primordial, das ist ehrlicher Metal in Reinkultur und trotz völliger Kompromisslosigkeit ist diese Band auf dem besten Wege, eine richtig große Nummer zu werden. Nächstes Mal gerne länger als 45 Minuten!

 

Setlist Primordial:

 

- Empire Falls

- Gallows Hymn

- Gods To The Godless

- As Rome Burns

- The Coffin Ships

- Heathen Tribes

 

 

Danach geht es weiter mit der Band Cynic, welche auf Progressive Death Metal mit Jazz Fusion Elementen setzen. Klingt obskur? Ist es auch, dennoch ist der Auftritt geradezu orgasmisch und überrascht äußerst positiv. Paul Masvidal wirkt in seiner etwas merkwürdigen Tracht und seinen kurzen Haaren nämlich wunderbar “Vntrve” und erinnert in seinem äußeren Erscheinungbild wohl nicht nur mich an den Schauspieler Jake Gyllenhall. Die Band kann mit Stücken wie „How Could I“ oder „Veil of Maya“ auftrumpfen, welche wohl das Herz jedes geneigten Progressive-Death- Metallers erfreuen.

Auch die neueren Songs aus dem Set könnten vollends überzeugen, als Paradebeispiel gilt hier „Evolutionary Sleeper“ vom kommenden Album „Traced in Air“. Alles in allem ein diabolisch guter Gig.

 

Die Finnen von Ensiferum haben mit ihrem letzten Album „Victory Songs“ einen richtig großen Wurf gelandet, was das Publikum dementsprechend honoriert. Mit seiner Mischung aus Heavy, Death und Folk Metal kann das Quintett punkten, ist die Mucke allerdings ja auch bestens zum Biertrinken, Rübeschütteln und Partymachen geeignet. Ansagen wie „you are the true metal people“ sind sicherlich etwas Standardmäßig und wirken ebenso klischeehaft wie Songtitel der Marke „Deathbringers From The Sky“, bei dem man unwillkürlich an eine gewisse Band um einen leicht größenwahnsinnigen Bassisten denken muss, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Ensiferum einfach Spaß machen und man zu Stücken wie dem eben erwähnten, „Ahti“, „One More Magic Potion“, „Victory Song“ oder „Iron“ bestens abgehen kann. Wacken ist jedenfalls nicht die schlechteste Plattform für diese Band, um sich einem größeren Publikum zu präsentieren, denn ich bin mir sicher, dass die Finnen noch mal richtig groß werden können.

 

 

 

Sonata Arctica sind bereits eine recht große Hausnummer und machen live im Prinzip immer wieder Spaß. Das Problem heute allerdings ist der viel zu laute Bass-Sound. Die Finnen haben ja bekanntermaßen eine ganze Reihe Speed-Granaten im Gepäck, wo man die Double-Bassdrum krachen lässt – gleichzeitig aber auch jede Menge schöner Melodien am Start hat. Wenn man nun ziemlich weit vorne steht, hört man von eben diesen Melodien so gut wie gar nichts, weil diese von den völlig überzogenen Bässen völlig plattgemacht werden. Wirklich sehr bedauerlich, denn es macht wenig Laune, wenn man die Vibrationen bis in den Kehlkopf spürt und kaum noch erkennen kann, welcher Song eigentlich gerade gespielt wird, obwohl man die Band bereits zum vierten Mal live sieht. Wer hier weiter hinten steht, ist auf jeden Fall besser dran, nicht nur wegen deutlich mehr Bewegungsfreiheit.

 

 

 

Wie auch immer: Der neue Klampfer Elias Viljanen beeindruckt einmal mehr durch sein unfassbar schnelles, virtuoses Spiel (manchmal ist es aber auch ein bisschen viel Gegniedel, irgendwie besaß sein Vorgänger Jani Liimatainen mehr Feeling), Drummer Tommy Portimo hat ein Dauergrinsen im Gesicht und Stimmungskanone Tony Kakko heizt dem Publikum wieder einmal kräftig ein, das sich über eingängige, zum Mitsingen geeignete Tracks wie das rasende „The Cage“, „Paid In Full“, „It Won’t Fade“ oder „In Black And White“ freuen kann. Schön, dass man diesmal auch wieder das geile „Replica“ zockt und klar, dass die aktuelle Scheibe „Unia“ im Vordergrund steht, aber warum in letzter Zeit kaum noch was von der klar besten Scheibe „Reckoning Night“ (okay, zugegeben, das ist subjektives Empfinden) gespielt wird – außer dem selbstverständlich unverzichtbaren „Don’t Say A Word“ – ist mir ein absolutes Rätsel.

Beschlossen wird ein solider Gig, der eben nur unter dem Sound zu leiden hatte, von dem obligatorischen „Vodka“-Trinklied. Davon wird zumindest Partytier Henrik Klingenberg, seines Zeichens Keyboarder, bestimmt noch eine ganze Menge von konsumieren.

 

Anschließend geht’s ab zu Opeth, die nebenan auf der Black Stage zocken. Unglaublich, was sich während des Wartens auf den Auftritt einige Schritte neben mir abspielt, wo einer es wohl nicht mehr aushält und einfach mal inmitten der relativ dicht gedrängten Menge hemmungslos seinen Schwanz auspackt und pisst. Geht’s noch asozialer? Draußen auf dem Campinggelände interessiert das ja kein Schwein, aber inmitten einer Menschenmenge – das geht gar nicht.

 

So richtig Ernüchterung aber macht sich erst breit, als wir beim ungewöhnlichen Opener „Demon Of The Fall“ gleich registrieren, dass auch hier die Bässe dermaßen übersteuert sind, dass man die Harmonien kaum noch erkennen kann. Was soll denn so was? Auf diese Weise kann einem der Auftritt einer der besten Bands dieses Planeten echt kaputtgemacht werden. Denn auch für jemanden, der die Schweden schon öfter live gesehen hat, bietet dieser Gig Interessantes, da die Band Stücke spielt, die nicht unbedingt zum Standard-Liveprogramm gehören, darunter mit „Wreath“ (was bitte, Herr Axenroth, sollen die völlig deplatzierten Blastbeats am Ende?) und „Master’s Apprentices“ gleich zwei Tracks von „Deliverance“ und auch „The Baying Of The Hounds“ kriegt man nicht gerade andauernd geboten.

 

 

 

Auch mit seinen Ansagen sorgt Mikael Akerfeldt, die personifizierte Ironie, erneut dafür, dass es nicht langweilig wird und erntet den ein oder anderen Lacher. Vor „Master’s Apprentices“ erklärt er in völlig beiläufigem Tonfall: „If you don’t know the next song, you’re a fucking cunt“; zu Maidens Konzert am Vortag meint er, er hätte sich mächtig Mut antrinken müssen, um dem großen Bruce Dickinson auch nur „Hallo“ sagen zu können und den einzigen Song, den man heute vom neuen Album „Watershed“ spielt – es handelt sich um „Heir Apparent“ – kündigt er wiederum als Song „about wet asses and tits, too“ an.

 

Mikaels neuer Sidekick Fredrik Akesson fügt sich übrigens sicherlich gut ins Gesamtbild ein – dass er was draufhat, war ja ohnehin bekannt –, aber dass da nun ein anderer als Peter Lindgren steht, der auch eine wesentlich andere Spielweise pflegt, daran wird man sich wohl erst noch gewöhnen müssen.

Den Abschluss eines an sich – vor allem wegen der etwas alternativen Setlist – guten Konzerts, das eben nur unter dem miesen Sound litt, bildet das grandiose „The Drapery Falls“ von „Blackwater Park“, bei dem einige Idioten bei den ruhigen Stellen es anscheinend gar nicht abwarten können, bis es endlich härter zur Sache geht, damit sie endlich moshen können, anstatt diese Parts zu genießen. Was zum Teufel haben Moshpits bei Opeth verloren, verdammt?!

 

Setlist Opeth:

 

- Demon Of The Fall

- The Baying Of The Hounds

- Master’s Apprentices

- Heir Apparent

- Wreath

- The Drapery Falls

 

Corvus Corax können am selben Abend mit ihrer Cantus Buranus II-Show auftrumpfen, welche in wirklich jeder Hinsicht als überaus beeindruckend zu bezeichnen ist. Ich persönlich gehe sogar so weit, dass ich mit Fug und Recht behaupten kann, Corvus Corax seien die heimlichen Stars des diesjährigen Wacken Open Airs gewesen, welche aus meiner Sicht sogar Iron Maiden ausstachen.

 

Den krönenden Abschluss des Abends bildet ein Feuerwerk und unter lautem Getöse geben sich Tobias Sammet und sein Projekt Avantasia auf der Bühne zu erkennen, welche 2008 in hiesigen Gefilden exklusiv auf dem Wacken spielen. Ein imposanter Rahmen für eine imposante Show.

Den Auftakt des Sets bildet „Twisted Mind“ vom aktuellen Scheibchen „The Scarecrow“.

Dem Publikum scheint es sichtlich zu gefallen, denn unter frenetischen Jubelschreien feiert es die musikalischen Ergüsse des Projektes völlig ab. Wie auf den Studioproduktionen sind auch live zahlreiche Gastvokalisten vertreten, welche das Gesamtwerk unterstützen und veredeln sollen.

Allerdings scheint der zuständige Soundmensch mit den Gedanken woanders zu sein, denn immerhin ist Jorn Lande bei zwei ganzen Stücken nicht hörbar. An den Pranger mit ihm für diesen Faux-Pas.

Songs wie „Another Angel Down“ oder „Shelter From The Rain“ haben etwas wahrlich mächtiges an sich und erinnern gar an eine Operette.

Bei „Reach Out For The Light“ packt Sammet der Patriotismus und er greift zur Deutschlandflagge: „Ich hätte auch Brasilien oder Italien nehmen können, aber...ich mach das jetzt einfach!“

Das bringt die Massen zum Toben und naja, immerhin trägt es positiv zu einer gesunden Live-Atmosphäre bei.

 

 

 

Trotz der anfänglichen Zweifel des Fronters wird auch der Song „Lost in Space“ gespielt, der zwar inmitten des Metal-Genres ein wenig deplatziert wirkt, jedoch nicht weniger gut ist.

Das epische „The Seven Angels“ lässt das Set schließlich in einem furiosen Finale ausklingen, dessen Wucht durch die ebenso bombastischen Pyro-Effekte perfekt unterstrichen wird. Und somit endet ein überaus beeindruckendes Konzert und hinterlässt viele wehmütige Anhänger, welche dieses Konzert in Ehren halten werden, angesichts der Tatsache dass es möglicherweise der erste und letzte Deutschland-Gig gewesen ist.

 

Auch Gorgoroth können (wenn auch in gänzlich anderer Richtung als angebracht) überzeugen und bieten bestes Entertainment.

Und auch wenn man prinzipiell sagen muss, dass man sich als Black Metal Band dieser Rangordnung stets auf dem schmalen Grad zwischen absoluter „Trueness“ und völliger Lächerlichkeit bewegt, konnten mich die norwegischen Schwarzmetaller bestens unterhalten. Vor allem die optische Komponente der Show konnte wirklich begeistern und entpuppt sich als wahrlich bösartig für ein Festival dieses Ausmaßes. Aufgespießte Ziegenköpfe gehen in diesem Danse Macabre einher mit ans Kreuz „genagelten“ Menschen und Corpse Painting der wirklich fiesen Machart.

 

 

 

Musikalisch sieht es ein wenig anders aus: Sänger Gaahl kreischt seine Hasstiraden gegenüber der Menschheit in die Nacht hinaus, begleitet von dumpfem, uninspirierten Gedudel. Mit den musikalischen Qualitäten ihrer Genrekollegen Satyricon, Darkthrone und Emperor in den Vorgängerjahren können Gorgoroth in keinster Weise mithalten.

Diese Erwartungshaltung hab ich jedoch zu keinem Zeitpunkt gehegt.

Vielmehr sah ich in diesem Auftritt eine gelungene, unfreiwillig komische Performance, welche fast schon parodistische Züge aufwies (da sämtliche Klischees erfüllt wurden) und daher überaus amsant war.

 

 

Samstag

 

Nach einem ausgewogenem Honigwein-Sandwich Frühstück waren dann 3 Inches Of Blood an der Reihe. Ich hatte zwar bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts von den Amis gehört, dennoch war der Auftritt absolut grandios und ein wahrer Energieschauer. Die Durchschlagskraft und die explosive Spielart der Jungs ist genau das richtige um die Alkoholleichen aus ihrem Halbschlaf erwachen zu lassen.

Besonders der Sänger verdient Anerkennung, erhebt er doch Old-School Heavy Metal Gekreische auf ein völlig neues, bizarres Level. Klasse, und meine persönliche Neuentdeckung des Festivals.

 

Bei Exodus gab es dann ein paar Terminschwierigkeiten; letzten Endes spielten sie 14:45 Uhr, sollten aber eigentlich zunächst früher zocken. Da der Auftritt der Stone Gods jedoch ins Wasser fiel, holte man die eigentlich für die WET-Stage geplanten Sweet Savage (vielen sicherlich durch den Song „Killing Time“, den Metallica auf ihrem „Garage Inc.“-Album coverten, bekannt) auf die Hauptbühne und verlegte die Bay-Area-Thrasher auf den Termin der Stone Gods. Trotz dieser Irritation ist es auch bei Gary Holt und seinen Spießgesellen wieder rappelvoll vor der Bühne.

 

Aber Exodus sind bekanntermaßen eine feste Institution, was Thrash Metal angeht und blieben immer konsequent bei ihren Wurzeln – wahrscheinlich haben sie deswegen nie die Popularität von Metallica erlangt, auch wenn Kirk Hammett früher einmal dort gespielt hat. Aber wie erwähnt, davon ist heute nicht viel zu spüren, denn das Gelände ist voll. Und die Band zeigt durchaus, wo der Hammer hängt. Rob Dukes, der neue Sänger, ist wirklich eine absolute Rampensau; diesem Kleiderschrank möchte man nicht gerade nachts im Dunkeln begegnen – auch wenn er mit der Amiflagge um die Hüften peinlich aussieht und mit Ansagen der Marke „gegeneinander kämpfen und Fresse einhauen“ etc. den Bogen ziemlich überspannt. Sicher, muss man vielleicht nicht so ernst nehmen, aber ob das wirklich sein muss, halte ich doch für mehr als fraglich.

Gary Holt hingegen schüttelt sich natürlich wieder allerfeinste Abrissbirnen-Riffs aus dem Ärmel und die Jungs machen dem Publikum mit Stücken wie dem Mords-Groover „Blacklist“ oder dem Mitgröler „War Is My Shepherd“ ordentlich Dampf. Was da an Moshpit und Wall Of Death abgeht – alter Schwede...

 

At The Gates zu sehen, ist wohl der feuchte Traum eines jeden eingeschworenen Death-Metal Jüngers. Und tatsächlich rockten die Schweden auch auf dem diesjährigen Wacken die Hölle. So reckte meine Wenigkeit und das restliche Publikum zu „Slaughter Of the Soul“ geschätzte 265 Mal pro Minute die Faust in die Höhe.

Doch auch die anderen Songs schlagen ein wie eine Bombe und können durch ihre betörend-melancholischen Riffs, die kongenial gesetzten Breaks und die wuchtige Machart in jedem Falle überzeugen.

Die Zugabe „Blinded by Fear“ gibt mir dann auch noch den Rest und verleitet zu einem Wechselbad der Emotionen. Herrlich.

 

Kreator darf man sich natürlich nicht entgehen lassen und Mille Petrozza ist wieder einmal mächtig angepisst. Die einen finden seine Ansagen peinlich, übertrieben oder sogar arrogant, aber zumindest hat der Mann was zu sagen. Man muss eben immer wieder darauf hinweisen, dass Rassismus und Metal nicht zusammengehören, noch dazu wenn – so habe ich es mir zumindest sagen lassen – an einem Verkaufsstand auf dem Gelände Absurd-Shirts verkauft werden. Das ist natürlich besonders dann oberpeinlich, wenn das Festival unter dem Motto „Metal against racism“ läuft und man außerdem einen Stand weiter Anti-Nazi-Patches kaufen kann.

Ansonsten sind sind seine Ansagen auch eher lustig und unterhaltsam (auch weil Milles englische Aussprache einfach gruselig ist, hehe... wobei sich die Frage stellt, wieso er überhaupt englisch spricht), so bei „Flag Of Hate“: „Are you fucking ready?! – Then show me what a fucking hate in Wacken means, okay? We’re not fucking in a place in the middle of nowhere, we’re in fucking Wacken, okay? It’s time to hate! The ‚Flag Of HATE’!“. - Definitiv absoluter Oberkult...

 

 

 

Musikalisch bieten die Essener jedenfalls eine richtig geile Show, bei der auch der Sound (außer dem komischen Effekt bei Milles Ansagen, was war das denn?) stimmt und neben Pflichtnummern wie „Pleasure To Kill“, „Extreme Aggression“, dem erwähnten „Flag Of Hate“ und „Enemy Of God“ auch Rares geboten wird, so beispielsweise „Europe After The Rain“, das man sicherlich nicht unbedingt als Standard-Liveprogramm der besten Thrash-Band aus dem Ruhrpott bezeichnen kann.

Auf Kreator ist einfach Verlass, wahrscheinlich können Mille und seine Jungs überhaupt keine schlechten Shows spielen. Ein absolut genialer und mehr als würdiger Abschluss für das größte Metalfestival der Welt.

 

 

 

Das Fazit fällt im Großen und Ganzen positiv aus. Der Sound variierte allerdings doch erheblich. Bei Kreator, Maiden und Primordial war er gut, bei Exodus mittelmäßig und bei Opeth und Sonata Arctica völlig verhunzt. Von anderer Seite allerdings wurde bei Opeth zum Beispiel nur erwähnt, wie toll die waren, von schlechtem Sound oder übertrieben lauten Bässen wurde kein Wort erwähnt. Möglich natürlich, dass es wirklich nur davon abhing, wo man stand, aber trotzdem kann es nicht sein, dass es vorne so laut ist, dass man selbst mit Ohrenstöpseln Probleme hat, kaum noch zwischen den Instrumenten differenzieren und das Konzert gar nicht mehr richtig genießen kann, weil die Bässe jedes Gitarrenriff und jede Melodie völlig untergehen lassen.

 

Positiv hervorzuheben ist das Personal, das auch bis spät nach Mitternacht noch zur Verfügung stand, um Orientierungslosen und/oder Betrunkenen den Weg zu weisen, denn nicht wenige hatten Probleme, des Nachts ihren Zeltplatz wiederzufinden.

Sehr schön auch, dass die Trinkwasserbehälter permanent nachgefüllt und die Dixieklos zwischendurch gesäubert wurden, was leider keine Selbstverständlichkeit ist, da gibt’s andere Festivals, wo noch nicht mal Trinkwasser, sondern nur Wasser zum Waschen zur Verfügung steht und wenn der Behälter leer ist, ist er eben leer und es passiert nichts weiter.

 

Ebenfalls angenehm war die Atmosphäre: friedlich, freundlich, gutes, nettes Zusammenfeiern, schnacken mit Leuten aus aller Herren Länder, keine Gewalt, kein Ärger. Blöd natürlich nur die Sache mit den Klos, die angezündet wurden, wo dann auch noch Zelte abbrannten und es Verletzte gab. Das trübt den Gesamteindruck ein wenig, aber Besoffene sind manchmal unberechenbar. Glücklicherweise blieb dies aber wohl ein Einzelfall und schwarze Schafe gibt es überall. Das gilt ebenso für die Asis, die meinen, Crowdsurfern Sachen aus den Taschen klauen zu müssen.

 

Womit wir längst bei den negativen Aspekten angekommen wären. Bei Iron Maiden soll es ja fürchterliches Gedrängel in den ersten Reihen gegeben haben, sodass manche fast erdrückt worden wären und um ihr Leben geschrien haben. Ob Wellenbrecher eine Lösung wären, ist fraglich, denn bei Rock am Ring verhindern die auch nicht unbedingt heftiges Gedränge. Und da es auf anderen Festivals bzw. Konzerten auch so funktioniert, würde ich sagen: einfach sozialer verhalten! – Warum ist es im Gegensatz zum Miteinander auf dem Campingplatz nicht auch bei Konzerten – zumindest weiter vorne – möglich, normal zusammen zu feiern und die Show zu genießen? Wieso muss es immer wieder Asoziale geben, die meinen, andere Leute herumzuschubsen, zu drängeln und sich bewusst aggressiv zu verhalten? Ist mir wirklich ein absolutes Rätsel. Jeder möchte bei dem ein oder anderen Konzert auch mal nach vorne, aber wer hat da schon Lust drauf, wenn er dabei um sein Leben fürchten muss?

 

 

 

Was weiterhin negativ auffiel, waren die unverschämten Bierpreise – 3,50 € für 0,4 Liter Bier ist zu viel. Schon mal ein Grund für mich, auf dem Festivalgelände kein einziges Bier zu kaufen. Außerdem nervte diese aggressive Tabakwerbung für American Spirit. Da liefen Typen mit einer Art Bauchladen herum und hatten alles von American Spirit (übrigens so ziemlich der teuerste Tabak, den man kriegen kann). Ich bin selbst Raucher, aber diese Doppelmoral im Zuge dieses ohnehin schon unsäglichen Nichtraucherschutz-Schwachsinns ist so unerträglich, dass einem alles hochkommen kann.

Auch dass es wieder geregnet hat – auch wenn dafür natürlich niemand etwas kann und es letztes Jahr ja wesentlich schlimmer gewesen sein soll – ist ärgerlich, weil bei dem weichen Boden überall es halt schon bei wenig Regen sofort schlammig und matschig wird. Aber das ist selbstverständlich etwas, was man eben hinnehmen muss.

 

Man konnte also zufrieden sein, was das Personal auf dem Campingplatz, bei der Security und in den Ständen angeht, allerdings kann mir keiner erzählen, es seien „nur“ 70 000 Leute auf dem Festival gewesen. Hier wurden ganz klar mehr Karten verkauft als Kapazitäten vorhanden, das wurde nicht erst bei der Drängelei bei Maiden deutlich, sondern schon dadurch, dass immer alles überall voll war. Daran allerdings kann man natürlich erkennen, wie groß dieses Festival wirklich geworden ist und die bereits jetzt verkauften 10 000 Tickets für Wacken 2009 sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Gerüchte kursieren, Metallica oder AC/DC würden als Headliner geholt – warten wir’s ab. Wenn das Billing stimmt, sind wir bestimmt auch nächstes Jahr wieder am Start.

 

Das Copyright aller Fotos außer von Airbourne, Primordial und den drei Maiden-Gitarristen liegt bei ICS Festivalservice/Metaltix.com

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend