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Voivod & TiT im Konzert (Essen, August 2016)

Cyber-Thrash-Sauna zum Tourfinale

TiT hatte vorher mal so gar keiner auf dem Schirm

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Vielleicht liegt es ja an der enormen Hitze, dass das Turock an diesem Mittwochabend nur zur Hälfte gefüllt ist, vielleicht sind Voivod am Ende dann aber auch doch zu speziell. Die kanadischen Cyber-Thrasher kommen aber wieder, sodass man sich vielleicht nicht zu hundert Prozent ärgern muss. Klar ist vielen heute auch, dass eine Supportband aufspielt, nur der Name ist im Vorfeld wohl zu selten kommuniziert worden, sodass

TiT

aus Dortmund und Essen mal so gar keiner, bis auf vielleicht eine Handvoll, auf dem Schirm hat. So kann man als Duo doch auch befreit aufspielen, die schnell in den Raum geworfenen Vergleiche mit Mantar sind da aber doch etwas weit hergeholt.

Und wie man das von zahlreichen Konzerten her so kennt, so ist die anfängliche Skepsis natürlich sehr groß, ein paar legen ihre Vorbehalte auch gar nicht erst ab, nicht wenige aber lassen sich vom psychedelischen Noise-Rock-Sludge-Geschrammel gerne abholen, sodass der Applauspegel von Song zu Song größer wird. Nur: Die wenigen sehr kurzen Pausen sind kaum als Songunterbrechungen auszumachen, was halt der Unkenntnis der Songs geschuldet ist und TiT keine eindeutig identifizierbaren, mit Ansagen gefüllten Pausen einlegen. Halt, kurz vor Schluss entfleucht Frontmann und Klampfer Lurkus Maximousse dann doch noch ein Dankeschön, wie eine Konzession an das sich steigernde Publikumsfeedback, wo immer mehr sich dem schleppenden Takt mit Kopfwippen annähern.

Keine Plaudertaschen, selbst das Intro „Handy“ kommt nicht vom Band, sondern wird auf der Gitarre dargeboten, schnell ist der Sound auch nach oben korrigiert, Drummer Simon Bueno Excellente wemst aggressiv auf seine Felle und Becken, und so wie sie irgendwie still und leise die Bühne betraten, verschwinden sie auch wieder ohne Worte. Ein kurzer Wink zum Dankeschön und gut ist – erfrischend unaufgesetzt.

Setlist:

Intro Handy
Trib
Kralle...
Royal Vermin
Glory
Buck

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging