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Voivod & Phantom Corporation im Konzert (Essen, Juni 2017)

Piggy wird nicht vergessen werden, loyal, wie die Fans nun einmal sind

Phantom Corporation sind den meisten Anwesenden zuvor völlig unbekannt

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Eigentlich will man bei diesen hohen Außentemperaturen nur im Biergarten sitzen, es sich gut gehen lassen, das kühle Nass einer Gerstenkaltschale im Halse verspüren, doch wenn Voivod wie in den letzten Jahren gerne Gast hier im Ruhrgebiet sind und auch wenn sich wie an diesem Abend die Zuschauerzahl als ausbaufähig erweist, so lassen dich die kanadischen Cyber Thasher nicht davon abhalten, sich voll zu verausgaben. Das erwarten sie dann auch vom Publikum, welches schon vom Opener Phantom Corporation gut angefixt wird.

Phantom Corporation

„Gibt es eine Vorband?“, „Kennst du die?“ - einmal mehr kratzt sich der Großteil der Anwesenden am Kopf, denn auf dem Schirm hat hier heute Abend Phantom Corporation im Vorfeld wenn überhaupt nur eine absolute Minderheit, was sich dann aber schnell ändert, zumal mit Frontmann Leif von Dew-Scented auch ein mehr als bekanntes Gesicht dort oben herumlümmelt. Den ersten Pluspunkt kann Leif dann auch mit seinem „Guten Abend, wird sind Phantom Corporation aus dem Ruhrpott“ verbuchen, zumindest sind nach dem „auf die Fresse“-Opener „Liberty In Death“ die ersten Ohren deutlich angespitzt und -fixt.

Der etwas nach hinten verschobene Beginn ist schnell vergessen, bei schönem Wetter lässt es sich auch vor dem Turock prima warten, vor allem, wenn schnell die Lauschlappen mit High-Speed-Thrash und einer ordentlichen Note Crust verwöhnt werden, So wundert es dann nicht, dass das eigentlich auf Voivod eingeschworene Publikum auch immer mehr Gefallen an diesem Fünfer gewinnt, was man am langsam anschwellenden Applaus festmachen kann.

„Der nächste Song handelt vom Durchhalten, auch wenn man nichts mehr hat“, so Leif „Capitulation“ einleitend, ein weiterer Track der in Eigenregie veröffentlichten EP „First Commandment“, der sich erst ein wenig schleppend und bassdominiert gibt, im weiteren Verlauf aber mit brachialer Durchsetzungskraft sich bei den Anwesenden durchsetzen kann, die nicht gerade nur auf filigranen Techthrash stehen. „Die EP gibt es dort auch für nen Fünfer“, so der kurze Werbepart, schnell noch der Hinweis, dass Voivods Away für das Artwork zuständig war, anschließend mit „Into The Black“ gar auch einen neuen Song, der demnächst auf einer Vinyl-7“ landen soll, da geht der Aufwärmpart mit „Days Gone By“ auch mit einem „eine schöne Sommerwoche noch“ zu Ende. Applaus, kompromisslos, was die Herren da runtergezockt haben - jetzt noch ein bisschen mehr Action auf der Bühne, schon haben wir im Pott eine weitere Extremperle.

Setlist:

Liberty In Death
Shock Wave
Capitulation
Pushed To Far
Distress
Into The Black
Days Gone By

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