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Völkerball, Stahlmann, Hämatom, Leichenwetter, Zero im Konzert (Oberhausen, April 2011)

Ein Osterfeuer der ganz anderen Art

Zero überzeugen als erste Band des Abends

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Als es um 17.20 Uhr schon gut voll vor den Toren der Turbinenhalle ist, ist klar, dass heute gute Bands zusammenkommen, um die Massen zu erfreuen. Es ist Ostersamstag, die einen suchen sich eines der unzähligen Osterfeuer in der Umgebung aus, um die bösen Geister zu vertreiben, die anderen sind hier. Der Anblick  der verschiedenen Fan-Shirts weist auf eine ganze Bandbreite an Bands hin. Die meisten tragen Rammstein-Shirts, die heute nicht in Fleisch und Blut hier sind, aber Völkerball werden ihre 99% Rammstein dazu tun, um den Shirtträgern einen fantastischen Abend zu bescheren. Die zweitmeisten Körper schmücken Stahlmann-Shirts. Eben diese sind noch beim Soundcheck und bis nach draußen dröhnt „Teufel“, was die ersten schon tanzen lässt. Ein bisschen verspätet geht es dann rein in die Halle und dann noch ein wenig später sind die ersten Reihen gefüllt.

Zero

Den ersten Akt spielen heute Abend die Jungs aus Essen von Zero. Die Band mit den wohl wenigsten Anhängern in der Halle betritt nichtsdestotrotz selbstbewusst die Bühne. Verstecken muss sich die Band um Frontsänger Chris Vega auch nicht. Sie haben sich vorgenommen, 2011 die Musikwelt zu erobern und da ist so ein heutiger Abend ja genau das richtige. Nach dem ersten Song begrüßt Chris gut gelaunt das Publikum, kommt aber nicht umhin zu bemerken, dass sie heute Abend wohl für die leichtere Kost verantwortlich sein werden. Sie seien heute Abend so etwas wie die Backstreet Boys des Heavy Metals.

Aber der Vergleich zu den Bubies aus Amerika hinkt dann doch gewaltig, denn das, was die Besucher der Turbinenhalle jetzt auf die Ohren bekommen, hat nichts mit Retorte zu tun und glücklicherweise verzichten die Vier auf einstudierte Tanzschritte. Es kommt gut an, dass Chris das Publikum immer wieder anspricht. Er schlägt vor, dass sie doch diese ruhige Zeit für die Zweisamkeit nutzen und sich vermehren können. Niemand aber verlässt den Saal und es sind vorerst auch keine eindeutigen Posen erkennbar. Die Musik, die gespielt wird - ruhiger Rock - kommt an beim Publikum, aber nach sieben Songs ist auch schon Schluss. Mal schauen wo das nächste Mal die Chance besteht, die Gitarrensoli von Chris Vega um die Ohren gehauen zu bekommen.

Setlist:


Wasted
Sometimes
Something Great
How Does It Feel
CV Solo
Secrets
Voices

Seite
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