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Vaulting, Lifeless, Skin Harvest im Konzert (Siegen 2008)

„Ein bisschen Grind muss sein!“ – so die Excrementory Grindfuckers. Und was die genialen Herren aus Hannover da so vom Stapel lassen, kann ja nicht verkehrt sein.

An diesem Abend spielten zwar diese Jungs nicht in der Siegener Blue Box, jedoch waren drei andere Bands vor Ort, um dem Siegener Metalpublikum aber mal so ganz gehörig den Marsch zu blasen .. äh, was sag ich … zu grinden.

Das Siegerland ist zwar Heimat vieler guter Bands, doch mangelt es in diesen meinen Heimatgefilden leider Gottes an Livegigs.

Bereits vor dem Beginn von Skin Harvest, den Jungs, die an diesem Abend den Opener gaben, fanden dann auch schon viele Fans den Weg vor die Bühne des Jugendclubs Blue Box.

 

Von der ersten Minute des Gigs von Skin Harvest an ging das Siegener Publikum mit wie die schon so oft zitierte Katze von Schmitzes. Da merkte man eindeutig, dass die Fans der härteren Gangart im Siegerland lechzen nach Livegigs. Denn leider Gottes sind die Zeiten von Accu§er oder auch Sarx, um nur zwei geniale Siegener Bands, mittlerweile vorbei und die Situation, wie es um Livegigs im Siegener Umfeld bestellt ist, habe ich ja eingangs schon erörtert.

Richtig beeindruckend war der Sound, den Konstantin zusammen mit seinen Bandkollegen Stefan und Tristan da vom Stapel ließ, standen sie doch ohne einen Mann für den Tieftöner auf den Brettern.

Woran Konstantin noch etwas arbeiten könnte, wäre sein Bühnenacting. Denn da könnte er ruhigen Gewissens noch etwas mehr aus sich heraus gehen. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen und hey, was meckere ich? Dem Publikum gefiel es, denn die Stimmung in der Bude, ich meine natürlich in der sehr gut gefüllten BlueBox war klasse! Wie auch anders, bei der Mucke? Schnörkelos und brutal mitten auf die Glocke.

Brutal Death Metallerherz, was willste mehr?

 

1. Lobotomy Machine

2. And silent they remain

3. Arthropod

4. Harvest Them

5. Self-portrait

6. Architect

7. Solipsist

8. Untitled

 

Lifeless hätten nach dieser Vorarbeit von Skin Harvest eigentlich leichtes Spiel gehabt, die Meute auch weiterhin bei guter Feier-Laune zu halten, indem sie ihre Songs in die Menge hämmerten.

Tatsächlich ist es unbestreitbar so, dass auch die Mucke dieser Jungs richtig derbe in die Fresse knallt. Allerdings war es mir daher dann auch umso mehr unverständlich, dass sich im Pit nicht mehr ganz so viele Leute aufhielten wie noch zuvor. Es war nicht so, dass da jetzt die Hälfte der vorher Anwesenden nun nicht mehr vor der Bühne stand. Etwas weniger Leute waren es aber doch geworden, was sich natürlich auch auf die allgemeine Stimmungslage auswirkte.

Klar, auch bei den Jungs wurden in den ersten Reihen einträchtig die Mähnen geschüttelt, aber nicht in dem Umfang, wie es während des Openers zuvor der Fall gewesen war. Das fand ich ein kleines bisschen ungerechtfertigt, denn die Jungs zockten ein amtliches Brett, aber man kann es ja nicht ändern.

Jedenfalls bleibt festzuhalten, dass die Jungs einen soliden Gig auf die Bretter legten und die Leute, welche die Band abfeierten, mit ihrer Mucke überzeugen konnten.

 

1. Intro

2. Entombed

3. Final Sacrifice

4. Seed

5. Beyond

6. Blood

7. Unleashed

8. Under The Sign

9. In The End

10. Retaliation

11. Casket

 

 

Dann kamen sie, die Hessen. Und das waren, um es genauer zu sagen, Vaulting aus Wiesbaden. Der Sänger der Truppe namens Felix ist eine echt Labertasche (nicht böse gemeint), der zu jedem Stück, das die Jungs da aus sich rausprügelten, erstmal ein paar Worte zu sagen hatte. Ob es nun die Krankheit war, an der er leidet („Narkolepsie“), oder ob er nun von seiner Oma erzählt (oder war es seine Uroma), die im Krieg als Sanitätsschwester diente („French Spring“), so war es doch schon ganz lustig, was er da so vom Stapel ließ.

Allerdings gibt es an dieser Stelle eine kleine, gut gemeinte Anmerkung meinerseits: Gerade dieses Element sollten die Jungs nicht allzu sehr ausreizen, denn darunter könnte vielleicht an anderer Stelle die Stimmung vor der Bühne leiden. Das war zwar in Siegen beileibe nicht der Fall, doch es muss ja auch in Zukunft nicht so kommen.

Denn die Mucke ist trotz aller grindmäßig nötigen Härte bei weitem nicht eintönig, sondern besticht durch Vielfältigkeit und Abwechslung.

 

Trotzdem muss ich zu aller Schande gestehen, dass wir nicht bis zum Ende des Gigs der Wiesbadener geblieben sind. Im Nachhinein war dies wohl ein großer Fehler, denn durch Hörensagen habe ich erfahren, dass dieser Gig der wohl beste in der Geschichte der Livegigs von Vaulting gewesen sein muss. Daher möchte ich mich hiermit schon mal bei den Jungs für unsere mangelnde Ausdauer entschuldigen und gelobe Besserung, wenn die Jungs nochmal live zocken und ich zu dem Livegig dann wieder ein paar Zeilen schreiben werde.

 

1. Intro

2. Fatman

3. I Am Cells

4. French Spring

5. Words To Die For

6. Shovel

7. Narkolepsie

8. Kopfgranate

9. My Dear Zombie Wife

 

10. French Spring

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