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Vanderbuyst, Wolfskop, Rosie (Rotterdam, Dezember 2014)

Zwei geile Vorbands machen einen guten zu einem sehr guten Abend!

Rosie hatten sichtlich Spaß auf der Bühne; hier leider nur ein Pressebild

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Poppodium Baroeg nennt sich eine der wenigen Adressen, die den Freunden härterer Klänge in Rotterdam das bietet, wonach sie so sehr lechzen. Man muss schon genau hinschauen, um die Kombination aus Bar und Konzertlocation zu finden, der Aufwand lohnt sich allerdings. Zum einen, weil die Zweiteilung in Bar und Bühnenbereich einfach generell gut gelungen ist und zum anderen, weil die im Folgenden beschriebene Show definitiv einen Besuch wert war. Aber der Reihe nach.

Rosie

Eingeläutet wird der Abend von der niederländischen Hardrockband Rosie. Als größten Einfluss geben diese AC/DC an und schon nach einem kurzen Höreindruck lässt sich sagen: Die Jungs haben eindeutig recht. Auch wenn Frontmann Hans Philipsen zugibt, dass sich seine Truppe manchmal fast wie eine Coverband anhört, spielen Rosie tatsächlich nur eigene Kompositionen. Es wirkt fast, als hätten die Niederländer einfach irgendwo zwischen den 80ern und 90ern beschlossen, dass es von hier an nicht mehr besser werden kann und sich musikalische Weiterentwicklung kaum lohnt. Da Kompositionen und Sound überzeugen, sollte dies allerdings keinesfalls als Kritikpunkt ausgelegt werden. Das einzige, über das man sich beschweren könnte, ist, dass der Sound der Band aufgrund sehr starker Anleihen (teilweise hört man quasi komplett übernommene Riffs heraus) wenig Eigenständigkeit enthält.

Den Nerv des Publikums treffen die vier Musiker mit ihrem Stil allerdings definitiv und so tummelt sich schon früh am Abend ein Großteil der Besucher vor der Bühne, um den traditionellen Classic Rock abzufeiern. Dank der positiven Rückmeldung hat auch die Band selbst Spaß und hüpft lebendig auf der Bühne herum. Der Frontmann animiert erfolgreich das Publikum und unterstützt sein Rockerimage mit einem kräftigen Rülpser ins Mikrofon, während Gitarrist Arjen Petri entscheidet, dass die Bühne doch ein wenig zu klein geraten ist und beherzt einen Ausflug durchs Publikum unternimmt. Nach circa einer Dreiviertelstunde ist der Auftritt dann beendet. Ihren Job, das Publikum aufzuwecken und aufzuwärmen haben Rosie mehr als überzeugend absolviert. Dementsprechend positiv fällt dann auch der Abschiedsapplaus des Publikums aus.

Setlist:

Big One
Lady Lick
Rolling Voltss
Sex Misschien
Playing The Game
Down & Out
Plain & Simmple
Back Again
Party With The Devil

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