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Vanderbuyst, Diablo Blvd., Bliksem & Death Alley im Konzert (Essen, September 2015)

Sweet Goodbye auch im Turock

Death Alley stellen sich erstmals im Turock vor

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Ein Abend mit lauter Höhen und zur Krönung ein sehr emotionaler Abschied – final assault im Essener Turock für Vanderbuyst, die bekanntlich ihre letzten Shows spielen und wie schon letztes Jahr angekündigt sich dann Ende September auflösen für immer. Da blutet das Fanherz und auch wenn das holländische Trio mehr von einer Party als einer Beerdigung spricht, so wird dann doch so manches Tränchen nicht nur vor Freude verdrückt. Um den Abend rund zu gestalten, haben Vanderbuyst mit Death Alley, Bliksem und auch Diablo Blvd. gleich drei befreundete Bands mitgebracht, um dem Abschied auch einen erweiterten würdigen Rahmen zu verpassen.

Death Alley

„Wow, das ist ja wie Hawkwind auf Speed“, so ein Gast kurz nach der Show der noch jungen Band Death Alley aus Amsterdam, und so falsch liegt der Kerl da auch gar nicht, wenn man ein wenig sinnierend diese Worte arbeiten lässt. Natürlich sind da vielleicht auch die einen oder anderen Einflüsse wie Black Sabbath über Warrior Soul bis hin zu MC5 zu erkennen, nur um vielleicht eine stilistische Einordnung hinzubekommen, am Ende aber stehen heute viele völlig überrascht da, hatten den Opener doch die wenigsten auf dem Schirm.

Und genau das merkt man zuerst daran, dass der Sicherheitsabstand zur Bühne einmal mehr die magische Drei-Meter-Grenze nicht unterschreitet und alles erst einmal mit dem typischen „ich schau mal, was da kommt“-Blick dem wilden und auch noisy Treiben auf der Bühne begegnet. Szene-Kenner haben natürlich schon längst die Nähe zu The Devil's Blood erkannt, spielt doch deren Gitarrist Oeds Beydals hier genauso wie ein paar andere Vertreter in Bands wie Gewapend Beton und Mühr.

Egal, neue Band, neue Absichten, und so muss natürlich Frontmann Douwe Überzeugungsarbeit leisten und die Leute näher zur Bühne heranlocken, was aber nicht wirklich gelingen will. „Der Abend, dieser Song ist einer der besten Hard-Rock-Bands aus den Benelux-Ländern gewidmet“, so Douwe in Richtung Vanderbuyst vor „Bewildered Eyes“, was mit erweitertem Applaus positiv bewertet wird. So richtig überzeugt aber sind die Anwesenden von den beiden letzten Songs „Stalk Eyes“ und „Supernatural Predator“, denn hier scheinen sich Death Alley in einer wilden und vor allem sehr verzehrenden Jamsession zu befinden, was sicherlich bei viel mehr Spielzeit als nur die halbe Stunde heute für einen erhöhten Kräuterverbrauch sorgen könnte. Einen guten Eindruck aber hinterlassen die Amsterdamer auch so, ein Grund mehr, das im Mai veröffentlichte Debüt „Black Magick Boogieland“ anzutesten.

Setlist:

Over Under
Black Magick Boogieland
Bewildered Eyes
Stalk Eyed
Supernatural Predator

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