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Vanden Plas & Dave Esser im Konzert (Essen, September 2016)

„Die Chronik der Unsterblichen“-Tour im Turock

Magische Momente von und mit Vanden Plas

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Vanden Plas

Man könnte trefflich darüber diskutieren, warum an diesem Donnerstagabend nur geschätzte 150 Gäste ins Turock gefunden haben, davon auch ein beträchtlicher Teil, der wohl auch zum ersten Mal im Essener Club auftaucht. Zum anderen aber dürfte allen klar sein, dass Vanden Plas mit ihrem proggigen Metal aller Qualität zum Trotz hierzulande dann doch eher eine Nische besetzen, die eben nicht die Massen begeistert – immerhin bekommt der Abend dadurch einen schönen Hauch von Exklusivität aufgedrückt.

Einmal mehr müssen die Vanden Plas-Fans auch damit leben, dass Stammbassist Torsten Reichert aus persönlichen Gründen nicht dabei ist, hochwertigen Ersatz haben sie aber in Franky R. Bass gefunden, der auch schon mit Szenegrößen wie MSG, Dio & Co. zusammengearbeitet und sich innerhalb von zwei Wochen das komplette Set draufgeschafft hat, was man schon kurz nach Beginn in „Scarlet Flower Fields“ besonders zu spüren bekommt, liefern sich doch Franky und Klampfer Stephan ein wahres Soli-Duell auf höchstem Niveau.

Das Publikum braucht nach dem guten Einheizer auch keine weiteren Starthilfen mehr, schon der Opener „Vision 3three – Godmaker“ wird mit lautstarkem Applaus bedacht, was sich im Laufe der Spielzeit aber noch gewaltig steigert. Das mag dann auch nicht nur an den Songs, sondern auch am sehr guten Sound liegen, steht doch dort mit Markus Teske der Typ, der alle Alben der Kaiserslauterner klanglich veredelt hat und somit fast schon als sechstes Bandmitglied durchgeht. An dieser Stelle soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass Konstanz bei Vanden Plas eh in sofern ganz groß geschrieben wird, als dass die Truppe seit ihrer Gründung im Jahre 1986 noch immer in der selben Besetzung rockt – Hut ab.

Geboten wird eine Reise durch die Vanden Plas-Welten seit 1999. Frontmann Andy muss eigentlich gar nicht viel tun, um die Fans anzustacheln, denn immer wieder brandet fetter Applaus auf, von Anfang wird mindestens der Refrain lautstark mitgesungen oder aber genießerisch mit sanft geschlossenen Augen in Traumwelten abgedriftet, ganz gleich ob beim 99er „Into The Sun“, das heute projizierende Vierer-“Vision“-Paket gegen Ende des regulären Sets, oder das eben schon erwähnte „Scarlet Flower Fields“.

Erst sachte kommen ein paar „wir wollen mehr“-Rufe auf, darunter mischen sich genauso Vanden Plas-Sprechchöre und Zugabe-Rufe, mit Erfolg, denn die Fünf legen gleich mal noch unter tobendem Applaus zwei weitere Stücke nach. Mit „Postcard To God“ ist dann aber schlussendlich doch das Ende erreicht...für heute.

Setlist:

Vision 3hree – Godmaker
Into The Sun
Frequency
Scarlet Flower Fields
Holes In The Sky
I Can See
Vision 16teen - Diabolica Comedia
Vision 13teen - Stone Roses Edge
Vision 12elve - Godmaker's Temptation
Vision 18teen - The Last Fight
The Final Murder
Christ O
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Iodic Rain
Postcard To God

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