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Vanden Plas & Dave Esser im Konzert (Essen, September 2016)

„Die Chronik der Unsterblichen“-Tour im Turock

Dave Esser mit Theatralik beim metallischen Set

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Mit Vanden Plas kündigen sich hier „die“ Proggies aus den heimischen Gefilden an, um das neue Album „Chronicles Of The Immortals: Netherworld II“ zu promoten. Der große Run ist bei solcher „Nischenmusik“ leider nicht zu erwarten, weswegen wir die gut 150 Anwesenden als Erfolg einstufen. Vor dem Headliner aber sind...

Dave Esser

...dran. „Wir haben extra für euch ein Metalset zusammengestellt“, so Frontmann David schon früh – ja zum Glück, denn sonst wären sie bei aller Kompetenz auch einfach am falschen Platz gewesen, da reichen die balladesken Ausflüge mit Unheilig- und Co.-Atmosphäre heute auch schon aus, um die Bandbreite der Band darzustellen. Schön, dass die Truppe aus Wülfrath auch eigene Fans begrüßen darf, die sich zumindest als textsicher herausstellen und sich rechts vor der Bühne postiert haben.

Dave Esser wollen als genrefrei durchgehen und verweben in ihren Sound Versatzstücke aus (Dark) Rock, Metal, Gothic, Pop usw., was auf der Bühne dann auch von Dave immer wieder mit theatralischen, nicht immer unfrei aufgesetzten Gesten untermalt wird - so kennt man ihn schon seit seiner Schattenspieler-Phase. Unterstützung bekommt er heute, wie auch schon auf den Alben, von der stimmgewaltigen Nicole la May, was dann zum ersten Mal bei „Dark Symphony“ zum Tragen kommt. Zum einen wird Nicole gleich beim Betreten den Bühne massiv eingenebelt, sodass sie erst gar nicht zu erkennen ist, was sie auch mit einem Schmunzeln registriert, zum anderen darf man aber festhalten, dass die beiden sehr gut verstehen, was Duett bedeutet. Zwar hatte Dave vorher noch mit einem „Duell“ gewitzelt, doch während der Nummer verstehen die beiden das Zusammenspiel von Ansingen, Umgarnen, aufeinander zugehen und sich lösen – eine Einheit halt und keine lustlose Soliererei.

Das anfängliche reservierte Publikum steigt dann auch schnell in den Dave Esser-Kosmos ein, über Applaus braucht sich das Quintett nicht zu beklagen und mit „The Rest Of Us“ wird dann auch ein erster Ausblick auf das kommenden Album „Kantata“ gewährt, ansonsten ist der Abend natürlich durch das Debütalbum „Menetekel“ geprägt. Erst am Schluss holen sie dann noch zwei richtige Schmankerl heraus, indem u.a. mit „Jekyll & Hyde“ genau jene Nummer zum Zuge kommt, die auf dem J.R. Blackmore-Album „Voices“ landete, mit „In Ewigkeit Amen“ geht es dann zurück in die eigene Schattenspieler-Geschichte anno 2009. Das Publikum lässt sich da dann auch was den Applaus angeht nicht lumpen und ist sichtbar vom ersten Teil des Abends begeistert.

Setlist:

Fireborn
Risen
Dark Symphony
The Rest Of Us
Unter der Maske
Rette mich
Jekyll & Hyde J.R. Blackmore-Cover)
In Ewigkeit Amen (Schattenspieler-Cover)

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