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Van Canto, Orden Ogan, Winterstorm im Konzert (Dortmund, April 2014)

Tourfinale mit einigen Überraschungen

Winterstorm sind nun Winterdienst

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Schon immer belächelt, von vielen Metallern nicht wirklich ernst genommen und trotzdem erfolgreich, so vielleicht die Zusammenfassung bei Van Canto, die heute Abend zum Tourabschluss ins Dortmunder FZW einladen und mit Winterstorm und Orden Ogan zwei durchaus bekannte Bands als Support im Gepäck haben. Vor den FZW bildet sich schon weit vor Toresöffnung eine lange Schlange, die fast bis hinauf zur Hauptstraße reicht und in dem sich Metalheads jeglicher Shirtcouleur einreihen, so friedliebend, dass noch nicht einmal das „Kakkatakka“ funktioniert. Da es wie erwähnt der letzte Abend in gemeinschaftlicher Runde ist, so darf der Gast durchaus davon ausgehen, heute eine ganz besondere, so auf der kompletten Tour noch nicht da gewesene Show zu sehen.

Winterstorm alias Winterdienst

Den Auftakt übernehmen heute Winterstorm aus Bayreuth, die zumindest regelmäßigen The-Pit.de-LeserInnen ein Begriff sein sollten. Erst kürzlich berichteten wir von der CD-Release-Show Anfang Februar, als das Quintett das neue Album „Cathyron“ vorstellte.

Etwas seltsam mutet an, das sie in Dortmund dann nur zwei Tracks des neuen Albums mitgebracht  haben, ihren Fokus setzen sie eindeutig beim zweiten Rundling „Kings Will Fall“ von 2012. Den Startschuss aber liefert „Cathyron“ selbst, das erste richtige Highlight aber liefern sie mit „Badaboom“ von Van Canto. Alex schaut auf seine Setlist, unterbricht die Show, gibt sich verwundert, aber alle sind sie überrascht, als der Headliner des heutigen Abends in kompletter Formation auf die Bühne kommt, die Bayern nicht nur kurzerhand in „Winterdienst" umbenennt, sondern auch noch entsprechende Warnwesten verteilt, das Ganze mit dem passenden Banner belegt und auch noch künstlichen Schnee über die Herren Musiker verteilt. Van-Canto-Stefan lässt wissen, dass die Band mit so manchem Namen versehen wurde, froh können sie allerdings sein, dass nicht „Weener Bone“ in die engere Auswahl kam. Gemeinsam bringen sie das Van-Canto-Stück, die Fans singen natürlich lauthals mit, die Spaßbremse ist gelöst. „Im Pitcher waren 150 Leute so laut, da müsste doch hier der Putz von der Decke bröseln“, entfleucht es Alex, dem es nicht reicht, dass nur ein Teil der Anwesenden mitklatscht. Dieses Bild ändert sich aber immer mehr, denn die Fans geraten geradezu in Humppa-Feierlaune, bei „Into The Night“ beteiligt sich schon gut ein Drittel der Anwesenden am Mitklatschen.

„Winterdienst haben es verdient“, so der Kommentar in den hinteren Reihen der Halle, als einmal mehr fetter Applaus aufbrandet und so für kurze Zeit die tänzerischen Darbietungen im Publikum unterbricht. „Geile Scheiße“, so fasst es Fronter Alex auf den Punkt zusammen, denn die Fans wollen mehr, niemand legt ein Veto ein und so können sich Winterstorm mit „Dragonriders“ vom Dortmunder Publikum verabschieden. Mit dieser Leistung dürfen sie mit Sicherheit erneut im Pott vorbeischauen, nur beim nächsten Mal bringen sie dann vielleicht auch wieder einen Keyborder mit, damit sie den faden Geschmack des Tonbandes vergessen machen können.

Setlist:

Cathyron
Badaboom (Van Canto-Cover)
The Stormsons
Winterheart
Windkeepers
Into The Light
Winterhumppa
Kings Will Fall
Dragonriders

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