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Vader, Aborted, Bonded By Blood im Konzert (Essen, Januar 2013)

Voll Hütte, (t)volle Fans – ein brutaler Abriss

Bonded By Blood überzeugen mit Old-School-Thrash

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Schon früh am Abend brummt die Turock-Hütte, die heute sogar schon ein bisschen früher aufgemacht hat, sind doch anscheinend recht kurzfristig noch zwei Vorbands ins Billing gerutscht. „Die waren scheiße, die erste war noch ein bisschen besser“, so tönt es schon unqualifiziert im Eingangsbereich von zahlreichen Anwesenden. „Und wie heißen die Bands?“ „Keine Ahnung“, so der Tenor, also nichts mit Validation, sondern direkt rein ins Getümmel, aber auch wenn um ca. 19:30 Uhr das Turock noch nicht aus allen Nähten platzt, so sind doch schon gute 450 Fans vor Ort, um sich

Bonded By Blood

anzutun. Und das soll hier jetzt gar nicht negativ herüberkommen, denn was die Ami-Thrasher da auf das Turock-Parkett hinlegen, ist aller Old-School-Ehren wert. Und was für eine Aufwertung für die Band, bei dieser Tour dabei sein zu können, platzten doch auch bei den anderen Shows die Clubs aus allen Nähten. Dass sie einfach nur gut sind, konnten sie ja schon fast zwei Jahre zuvor in Köln als Supportband für die Lazarus A.D.-Show nachweisen, die allerdings bei weitem nicht so gut besucht war wie heute.

Bessere Voraussetzungen können sie sich also kaum wünschen, um ihr neues Album „The Aftermath“ vom Sommer des gerade vergangenen Jahres vorzustellen. Was den Fan da erwartet, dürfte doch auch schon der Bandname hergeben, denn wie weit kann man sich sonst noch wegen Exodus aus dem Fenster lehnen? Die ideale Mucke für einen Moshpit, der dann auch spätestens ab „Another Disease“ auf Touren kommt und fortan nur noch schwer zu stoppen ist. „Lasst mal von euch hören“, haut Fronter Mauro, der ja nun auch schon fast drei Jahre dabei ist, in die aufgeheizte Runde und erntet nicht nur lautstark ranziges Gegröle, sondern auch zahlreiche Pommesgabeln und Powerfäuste. „Seid ihr noch da? Jetzt der Titeltrack vom aktuellen Album“, so das rasende Quartettgeschader, und schon flirren die „The Aftermath“-Riffs durch den Club und zünden bei zahlreichen HeadbangerInnen die nächste mattenrotierende Stufe.

„Wir wollen nur Danke sagen“, meint Mauro kurz vor Schluss mit einem verschmitzten Lächeln, „danke Germany für das Bier“, und auch hier wird erst gar nicht mehr das Feedback abgewartet, sondern Bonded By Blood bügeln mit dem „Restless Mind“ und „Left Behind“-Finale Furioso einfach nochmals alles nieder. Zwar wirkt das Ende der Show ein wenig abgehackt, doch den guten Eindruck, den die Thrasher aus Kalifornien hinterlassen haben, trübt das nicht.

Setlist:

I Can’t Hear You
Another Disease
Immortal Life
Crawling In The Shadows
Among The Vultures
The Aftermath
Restless Mind
Left Behind

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