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Unholy Underground II (Runde 4)

Hochklassige vierte Runde

Leviathan konnten musikalisch überzeugen

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Nachdem in Runde 3 die Motivation einiger Bands doch große Fragen aufwarf, konnte es in Runde 4 eigentlich nur besser werden – und das wurde es auch locker. Das Niveau wurde deutlich gesteigert, die Bands legten viel mehr Engagement in ihre Shows und so wurde es zumindest für die Jury, die einen wesentlich umfangreicheren Stimmzettel als die eh ihre Favoriten wählenden Fans hatten, zu einer quälenden Aufgabe. Am Ende konnten sich dann Crossplane und Fight Your Creation gegenüber den anderen Teilnehmern behaupten.

Leviathan

Den Opener-Posten der vierten Runde hatten Leviathan aus Königswinter gezogen. Vor knapp mehr als drei Jahren rotteten sich die jungen Burschen zusammen und bändigten 2010 zum ersten Mal ihre kreativen Visionen vom progressiven und melodischen Death Metal auf der in Eigenregie veröffentlichten „From The Desolate Inside“-EP.

Genau jene EP konnte schon bei The-Pit.de für Begeisterung sorgen, was dazu führte, dass der neue Stern am Melo-Death-Himmel auch mit einigen Erwartungen kämpfen musste. Ohnehin hatten sie schon einen genügend schweren Stand, denn die anderen Kapellen des Abends kamen aus der Gegend und konnten so schneller eigene Fans ziehen.

Musikalisch zogen Leviathan schnell alle Register und legten mit „Towards The Storm“ von der EP sehr stark los. Was für ein Einstand es war, wenn man schnell einen Vergleich mit Runde drei zieht – dazwischen lagen Welten. Von rasender Energie bis verspielter Vertracktheit, das kam auch bei den eher neutralen Fans an, und sorgsam nickten die ersten Köpfe im Takt. Fronter Jonas konnte die Fans sogar zum Mitklatschen animieren, eine echte Auszeichung, wenn man bedenkt, dass dieses Quintett kaum jemand kannte.

Die Instrumentalabteilung sägte frech daher, Keyboarder Fabian unterlegte einen nicht zu aufdringlichen, manchmal kaum zu hörenden Klangteppich dazu und so wunderte es kaum, dass die Truppe auch den ersten Applaus abbekamen. Doch nicht nur die die Mucke machte ordentlich Spaß, sondern sie schienen auch an der Bühnenpräsentation gefeilt zu haben. Da wurde gepost wie Teufel, die Gitarren stießen simultan in die Höhe und auch eine ausgiebige Headbangeinlage brachte die Jungs nicht aus dem Rhythmus. Nach einer knappen halben Stunde war dann auch schon wieder Schluss und das einzige Negative bei Leviathan waren die mehr als seltsamen Ansagen – so etwas fällt dann wohl noch unter Welpenschutz angesichts der Tatsache, dass Leviathan noch richtig junge Burschen sind.

Setlist:

Towards The Storm
Reaper’s Edict
A Symphony For No Tomorrow
When Only Despair Remains

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