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Unholy Metal Mayhem Festival 2

Da hätte der Deibel selbst dran Spaß gehabt

Blackwhole tauchen im Nebel und Gegenlicht ab

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Ein Wochenende des musikalischen Overkills, denn in einem Umkreis von vielleicht 70 Kilometern rund um die Oberhausener Helvete sind es gut und gerne 14 Gegenveranstaltungen, die um die Gunst des Fans buhlen. Beim Unholy Metal Mayhem Festival 2 sind es knapp 200 Fans, die sich das volle Death-Metal-Paket geben. Acht Bands, kein einziger Ausfall – wenn nur alle Festivals mit solch einem Fazit belegt werden könnten. Zehn Jahre Unholy Metal Mayhem wollen gefeiert werden, seitens der The-Pit.de-Redaktion dafür ein „Herzlichen Glückwunsch“ und ein Hoch auf viele weitere, eigentlich immer exklusive Konzerte mit zahlreichen Überraschungsmomenten.

Blackwhole

Vor fast genau einem Jahr spielten Blackwhole in eben dieser Location und hinterließen einen richtig fiesen, gemeinen Eindruck – nicht dieser fies miese, sondern dieser positive Ausdruck, wie man ihn wohl nur in der Metalwelt kennt. Im Grunde hat sich zu damals auch kein bisschen was am Konzept der Band geändert: Wenig Licht, und wenn dann nur von hinten, so dass fast ausschließlich die Silhouetten in den dichten Nebelschwaden zu erkennen sind. Zusätzlich duften ein paar Räucherstäbchen sanft vor sich hin und untermalen die eröffnende Show mit ihrem eigenen Odeur.

Eines haben die Death-Doom-Black-Sludger aber doch geändert, stellen sie doch heute komplett neue Songs vor, wovon lediglich „Spees Graben“ letztes Jahr auf der limitierten Split-7“ mit Warhammer veröffentlicht wurde. Keine Ansagen, nur wenig Bewegung auf der Bühne, hier wirkt die Musik wie ein sich auftürmendes Ungeheuer für sich selbst. Gut 50 Leute haben sich schon zu früher Stunde im Helvetekeller eingefunden, die nur selten die Möglichkeit haben, mit wenigstens ein bisschen Applaus zu bekunden, dass Blackwhole den Geschmack der Anwesenden treffen.

Gute 40 Minuten später beenden die Jungs dann auch wie schon letztes Jahr wortlos ihren Teil der Abendgestaltung, der Nebel scheint einmal mehr alles zu verschlingen und hört auch gegen Ende des Sets nicht auf. Einmal mehr eine Mischung aus verstörend, bösartig, emotional und aufs Wesentliche reduziert.

Setlist:

Intro
Spees Graben
Reverting
Moondust
A.S.N.
Necromantical
Shrine

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