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Unheilig & Friends im Konzert (Düsseldorf, Dezember 2010)

Unheilig versprechen sieben Stunden Musik und halten es mit Waves Under Water, Diary Of Dreams, Apoptygma Berzerk und VNV Nation

Waves Under Water aus Schweden verzaubern Düsseldorf

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Zehn Jahre Unheilig müssen einfach gefeiert werden und da lässt sich ein Graf auch nicht lumpen und lädt kurzerhand zur Jubiläumstour ein. Am 30. Dezember ist es dann endlich in Düsseldorf soweit. Die Philipshalle fasst mit Reihenbestuhlung 5.800 Gäste und so ist es nicht verwunderlich, dass kurz vor 15 Uhr die Fans draußen trotz Eiseskälte zweireihig quer über den gesamten Parkplatz anstehen.

Pünktlich um 15 Uhr öffnen sich die Tore und die Security tut einen guten Job, indem sie die frierenden Fans schnell einlässt. Ein Jubiläum von zehn Jahren und ein so erfolgreiches Jahr wie das Jahr 2010 müssen einfach mit einer großen Party gefeiert werden und so laden nicht nur Unheilig zum Fest. Mit im Programm sind Waves Under Water, Diary Of Dreams, Apoptygma Berzerk und VNV Nation. Dem Publikum wird also ordentlich Programm geboten. Durch den großen Erfolg, der 15-wöchigen Nummer 1 Chartplatzierung, ist der Graf nun nicht mehr außchließlich in der schwarzen Szene bekannt und so bunt gemischt ist auch das Publikum. Hier feiert die 60-jährige Oma mit dem sechsjährigen Enkelkind den Grafen, den sie erst seit diesem Jahr kennt, und mit dabei sind die Fans, die den Grafen nun schon seit zehn Jahren treu begleiten.

Waves under Water

Punkt 16 Uhr ist es soweit, die Halle wird dunkel und ein aufgeregtes Raunen geht durchs Publikum, als mystische Klänge erklingen. Angelica Segerbäck betritt leichtfüßig die Bühne und verzaubert die schon anwesenden Fans von der ersten Minute. Der heute wohl unbekannteste Act aus Schweden ist kurzfristig für die Finnen Beati Mortui eingesprungen, doch davon spürt heute niemand etwas.

Als wenn die Schwedin es gewöhnt sei vor über 5.000 Fans zu spielen, nimmt sie von der ersten Minute an Kontakt auf. Die Band bietet eine besondere Mischung aus Dark Wave und elektronischen Elementen und mischz dieses mit ihren Steam Punk-Outfits zu einer besonderen Note auf. Das Publikum zeigt eine Art Aufmerksamkeit, die am besten mit Neugierde zu vergleichen ist. Waves Under Water spielen Songs, die bisher nur live in Skandinavien oder Russland gespielt wurden, wie „Danslokal“ oder „Because She Is Mortal“. Doch spätestens bei dem Duett mit Johan Svärdshammar, dem Gitarristen der Band, ist es auch um das deutsche Publikum geschehen. Die Schweden haben heute als Opener und dann noch vorher nicht angekündigte Band den wohl schwersten Job, doch dank des guten Programms, des professionellen Auftritts und des Charismas haben sie diese Feuerprobe mit Bravour bestanden.

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