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Unheilig, Apoptygma Berzerk, The Beauty Of Gemina im Konzert (Köln, Februar 2011)

Unheilig werden merklich größer - mittlerweile sind ganze Familien auf den Gigs anzutreffen

Waren von der Reaktion des Publikums gerührt: Unheilig

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Unheilig

Während des Bühnenumbaus für das Set von Unheilig wurde der „Unheilige Film“ auf den zwei großen Leinwänden, die rechts und links von der Bühne hingen, gezeigt – der Graf zu Gast bei The Dome auf Autogrammjagd für eine Charityaktion.
Um kurz vor halb neun startete die Band mit dem Intro, nachdem kurz vorher die alten Klassiker „Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins“ und „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ ertönten. Der Graf stürmte für „Seenot“ auf die Bühne und der ohrenbetäubende Jubel in der Arena ließ die ersten Takte des Liedes untergehen. Er fing an zu singen und seine einzigartig grotesken Tanzeinlagen zu zeigen. Als drittes Lied spielte die Band das aktuelle Lied „Winter“, zu dem die ganze Kölnarena laut mitsang und kurz vorm Ausrasten stand.

Generell kann man sagen, dass der Graf inzwischen auf einige Markenzeichen, wie seine Kontaktlinsen, verzichtete, dennoch sah man ihm an, dass er seine Musik wirklich lebt und er sich in keiner Weise verstellt. Sein einzigartiger Tanzstil mochte ein wenig befremdlich für Außenstehende wirken, doch die Energie und die Leidenschaft zur Musik waren definitiv ansteckend. Alle sangen fleißig mit, am lautesten bei den Liedern des Albums „Große Freiheit“, das alle natürlich aus den Charts und den diversen Medien kannten. Bei den älteren Songs hingegen zeigten sich die eingefleischten Fans.
Während jedes Liedes gab es eine permanente Untermalung mit einer Mischung aus Musikvideos, kleinen Filmen mit dem Grafen, und Liveübertragung.

Es war eine perfekte Setlist, da sich alte und neue Stücke, sowie Balladen und schnellere Lieder die Hand gaben. Das erste der emotionalsten Songs war „An deiner Seite“, das 2008 erschien und einen schalen Beigeschmack hatte, da der Graf es nach dem Tod seines Freundes nie wieder live singen wollte. Mit der Unterstützung der Fans beim Refrain war der Graf zu Tränen gerührt und rang sichtlich um Fassung. Das zweite war „Geboren um zu leben“, das nun wirklich jeder in dieser Halle kannte und lautstark mitsang. Zu beiden Liedern wurden viele Feuerzeuge, Knick- und Handylichter hochgehalten. Die komplette Arena versank in einem bunten Lichtermeer, was zusammen mit dem herzhaften Mitsingen der Fans die komplette Band rührte. Sie sahen sichtlich ergriffen und doch glücklich in die Masse.
Als Gegensatz zu den ruhigen Songs brachte der Graf die Fans bei „Maschine“ mit sportlichen Aktivitäten, wie zum Beispiel Springen und das abwechselnde Hochstrecken der Arme passend zur Musik, zum Schwitzen. Zwischen den Songs erzählte er immer wieder kleine Geschichten aus dem Leben der Band und scherzte mit den Fans.

Das Konzert verging so schnell und war gleichzeitig zeitlos, so dass die meisten im Publikum gerne sofort noch ein Konzert gehabt hätten. Eine kleine Umfrage ergab, dass sich fast alle geschworen haben, im Sommer mindestens eines der anstehenden Openair-Konzerte des Grafen und seiner Band zu besuchen.

Setlist:

Intro
Seenot
Spiegelbild
Winter
Ich gehöre mir
Sternbild
Astronaut
Freiheit
Sage ja
Halt mich
An deiner Seite
Große Freiheit
Abwärts
Maschine
Für immer
----------------------
Geboren um zu leben
Unter deiner Flagge
Mein Stern

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