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Underground Metal Fest I

Ein ausverkaufter Thrashabend

Blood Of God lieferten eine famose Show ab

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Der Dank für die Einladung geht an Jochen von CrossHead, denn er war es, der vor geraumer Zeit die Redaktion auf dieses kleine Thrashevent in der Krefelder Kulturrampe hinwies. Als Headliner war Contradiction am Start und CorssHead selbst sowie Blood Of God und Warfield Within füllten das Billing. Ursprünglich sollten auch Cause for Confusion spielen, doch ihr Frontmann Andreas rotzte eher wegen einer Magen-Darm-Infektion in die heimische Kloschüssel als ins Mikrofon – auf diesem Wege nochmals gute Besserung (nachträglich).

„Ausverkauft“ – genau dieses Schild hing schnell am Eingangstor – ein Nachweis dafür, dass noch immer genügend Fans für ein hochwertiges Undergroundfestival zu motivieren sind.

Blood Of God

Opener des Abends in der Kulturrampe waren die Duisburger Blood Of God. Seit 2008 machen sie nun schon die Gegend unsicher und haben mit „The Devil’s Rising“ eine erste 4-Tack-EP am Start. Aktuell basteln die Jungs auch am nächsten Machwerk („The Fall And Rise Of Man“) und befinden sich dort auch schon auf der Zielgraden.

Frontmann Scarmal Kill, der auch als Gitarrist und Brüllwürfel bei Synasthasia ohne Pseudonym unterwegs ist, überraschte hier nicht nur mit todesmetalligen Grunzeinlagen, sondern auch mit klarem, melodischem Gesang. Weitaus überraschender war allerdings, dass der kleine Krefelder Club schon beim Opener aus allen Nähten platzte und eine gut aufgelegte Blood Of God-Truppe lautstark empfing. Sogar die neuen und noch unbekannten Songs wurde ohne Ende abgefeiert.

Scarmal Kill und seine Mitstreiter genossen offensichtlich das Bad im Applaus und so stand der Frontmann auch gerne mit erhobener Faust in Machopose am Bühnenrand und konnte sich das Grinsen oder eben ein „Voll geil“ nicht verkneifen. Schon nach dem ersten Song feierten die Fans die Band mit lauten "Hey"-Rufen, bei „Judgement Day“ zuckten die ersten dankbaren Teufelshörner und auch die Klatsch- und "Hey"-Animationen zu „The Camp“ kamen beim Publikum sehr gut an.

Bei solchen Reaktionen kann man natürlich schon durcheinander kommen und beim falschen Ablesen der Setlist war natürlich eher der Setlistenverfasser als der Frontmann selbst für die falsche Reihenfolge verantwortlich. Dies war jedoch egal, denn „Tower Of Shadows“ schepperte durch das Gemäuer und der erste kleine Moshpit ließ sich auf den ersten Knochentest ein. Aus dieser kleinen Moshpitzelle entspann sich dann auch ein richtig fetter Moshpit, als das auch auf Video gebannte „666 Ways To Die“ aus den Boxen tönte.

Da jede Band noch ein bisschen Spielzeit dazu bekam, packten Blood Of God noch den Track „Master Of The Dead“ kurz vor Schluss ins Set – ein Song zum „Spaß haben, zum Ausziehen oder einfach nur zum Saufen“. Alles rückte nochmals ein wenig nach vorn, um beim abschließenden „Ashes & Dust“ wegen des einsetzenden Moshpits wieder nach hinten zu preschen. Scarmal Kill baute noch ein kleines „Hallowed By Thy Name“-Intermezzo ein, bevor Blood Of God unter lauten Zugabe-Rufen ihren Abendpart abschlossen. Das erste Underground Metal Fest hatte einen Start nach Maß.

Setlist:

  • Vaticano
  • Judgement Day
  • The Camp
  • Tower Of Shadows
  • The Battle
  • 666 Ways To Die
  • Master Of The Dead
  • Ashes & Dust
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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend