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UFO, The Wheel, Nightrain im Konzert (Ingolstadt, Mai 2012)

Auch wenige Zuschauer können ganz schön laut sein

Nightrain machten sich trotz schwerer Bedingungen hervorragend

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Im Zuge ihrer Live 2012 Tour kommen die Briten von UFO auch nach Ingolstadt. Die Location, die Eventhalle am Westpark präsentiert sich von außen recht unscheinbar und von innen zumindest zu Beginn gar nicht rockig oder gar Metal-like. Das komplette Etablissement ist eher ausgestattet wie eine mehr oder weniger moderne Club-Lounge. Trotzdem findet eine relativ großzügige Bühne Platz in der Halle.

Der Programmstart ist für 20 Uhr angegeben. Zwanzig Minuten früher befinden sich erst ungefähr 70 Mann in der Location. Fünf Minuten vor Start wird klar, dass es gar nicht so einfach sein wird, die 100er Marke zu knacken.  

Nightrain

Den undankbaren Job des Openers hat die Band Nightrain erhalten. Wobei, so undankbar ist die Aufgabe gar nicht. Trotz einer relativ bescheidenen Besucherquote ist die Stimmung nämlich von Beginn an ziemlich gut. In die erste Reihe verirrt sich zwar noch kaum jemand, aber weiter hinten wird sehr begeistert mitgeklatscht und die Musik gefeiert. Mit ihrem selbstbetiteltem Retro-Rock sorgt die Gruppe schon gleich von Beginn an für Stimmung. Die Songs sind allesamt fröhliche Rocknummern, die grooven und sich direkt ins Ohr bohren. Laut eigener Aussage kommt die Gruppe aus dem tiefsten bayrischen Wald und die Musiker freuen sich tierisch, dass sie einmal den Weg nach Ingolstadt gefunden haben. Bemerkenswert an Nightrain ist eigentlich sehr viel: In erster Linie muss man sagen, dass Kristin und Matthias an den Mikros einen super Job machen. Die weibliche und die männliche Rockstimme passen perfekt zur Musik des Quintetts.

Damit ist aber nur die halbe Wahrheit erzählt. So Retro ist der Rock der Formation eigentlich gar nicht. Der Grund hierfür ist vor allem bei der Instrumentenfraktion zu suchen. Die Gitarristen und Drummer Christoph sorgen nämlich dafür, dass die Lieder allesamt mächtig Dampf machen. Das Tempo liegt meist im oberen Mittenbereich und die Gitarrenriffs kommen in der Regel recht fett aus den Amps. Vor Soli hat auch niemand Angst und so kommt es nicht selten vor, dass entweder an der Klampfe oder auch am Drumset eine Einlage zelebriert wird. Doch nicht nur kurze Überblendungen sind vor allem den Gitarren gegönnt. Die Männer an den Sechssaitern haben ausreichend Gelegenheit, sich in Soloausflügen richtig auszutoben.

Während ihrer halbstündigen Spielzeit macht die Combo richtig einen drauf. Unbeeindruckt davon, dass sich die Zuhörer immer noch nicht richtig nach vorne wagen, rockt die Band fröhlich weiter und donnert dem Publikum eine fette Nummer nach der anderen um die Ohren. Diese Strategie geht auf. Die Band hinterlässt einen sehr positiven Eindruck. 

Setlist:

  • 1. Feed My Appetite
  • 2. Nothing To Say
  • 3. Siren Baby
  • 4. Freedom
  • 5. Feel It
  • 6. Don’t Let Me Know
  • 7. Do Your Dance
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