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U.D.O., Bloodbound, Pike’s Edge im Konzert (Bochum, Oktober 2013)

Überzeugender Teutonen-Udo in der Zeche

Bloodbound

Im Mai diesen Jahres hatten sie ja schon einmal für einige ganz wenige Dates hier in Deutschland vorbeigeschaut, umso erfreulicher also für die schwedischen Power Metaller Bloodbound, dass sie auf diesen Tourzug aufspringen konnten, haben sie doch nicht nur die Chance auf deutlich mehr Gigs, sondern auch mehr Gelegenheit dazu, das letzten November veröffentlichte fünfte Studioalbum „In The Name Of Metal“ einem größeren Publikum in häufig ausverkauften Hallen vorzustellen. Dabei haben sie, wie schon Pike’s Edge, nur begrenzte Spielzeit, die sie zum Glück nicht nur mit neuem Material füllen, sondern gerne auch mal mit Debüttracks aufpeppen.

Mittlereile sind die Zechereihen gut gefüllt, fast alle 670 TicketkäuferInnen sind auch in der Halle anwesend, doch auf das Stimmungsbarometer hat das erst einmal noch übersichtlichen Einfluss. Davon lassen sich die Bollnäser aber nicht aufhalten, pesen wie angestochen über die kleine Bühne – wie immer eigentlich müssen die Vorbands ihr Schlagzeug ja noch vor den Aufbauten des Headliners platzieren. Fronter Patrik, immer richtig präsent und gesanglich ohne Fehl und Tadel, schafft es dann doch recht früh, die Fans einzubinden. Ohoo-Chöre tauchen dann bei „Behind The Moon“ auf. Bei der hohen Identifikationshymne „Metalheads Unite“ werden zahlreiche Powerfäuste gewuppt und nicht wenige nicken wohlgefällig im Takt. Nur lupenreines Headbangen ist nicht zu erkennen.

Dabei bestätigt sich auch der Eindruck der The-Pit.de-Reviews auch live, denn bei aller handwerklichen Geschicklichkeit haben Bloodbound keinen wirklichen Hit, keinen fetten Power-Metal-Punch, eher eine gelungene Mischung aus „ganz ordentlich, aber nicht besonders spektakulär“. „Wir sehen uns gleich am Merch, ihr könnt uns durch einen CD-Kauf unterstützen“, so Patrik vor „Nosferatu“ vom gleichnamigen Debüt. Die Anwesenden jedenfalls sind von der guten Livedarbietung überzeugt, die Zugabe-Rufe aber werden leider nur mit dem Outro belohnt.

Setlist:

Moria
When Demons Collide
In The Name Of Metal
Behind The Moon
Metalheads Unite
Book Of The Dead
Nosferatu

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