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U.D.O., Bloodbound, Pike’s Edge im Konzert (Bochum, Oktober 2013)

Überzeugender Teutonen-Udo in der Zeche

Ein Ü-40-Konzert, wenn nicht sogar eher Ü-50, vielleicht sogar ein paar Lenze mehr, so kann man heute Abend das Publikum in der Bochumer Zeche bezeichnen, auch wenn sich einige deutlich jüngere Fans unter die knapp 670 Anwesenden mischen. Ein paar Jahre weiter und die Zeche müsste bestuhlt werden, weil Klassiker wie Headbangen oder etwas ausufernderes Tanzen schnell mit Rauswurf belohnt werden. Natürlich sind die Fans heiß auf U.D.O., keine Frage, bringen sich aber nur langsam bei Pike’s Edge in Stimmung und legen noch ein paar Scheite mehr bei Bloodbound auf – die ganz große Stimmung ist aber erst in den letzten zwanzig Minuten des Konzertreigens zu finden.

Pike’s Edge

Die Münchener Pike’s Edge können sich glücklich schätzen, schon früh in der Bochumer Zeche zahlreiche Gäste begrüßen zu können. Wirklich herzlich werden sie aber vorerst nicht empfangen. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr veröffentlichten sie ihr Debüt „Nameless“, nachdem sie schon unter dem Wild Scream-Banner eine Demo und eine Full-Length veröffentlicht hatten.

Natürlich steht heute Abend die Namenlose im Fokus, doch das Bochumer Publikum reagiert erst einmal recht reserviert auf das Bayern-Quartett. Erst bei „Lazem sam sebe“ lassen sich einige dazu hinreißen mitzuklatschen. Der Applaus dagegen ist recht übersichtlich, die Songs zünden nicht wirklich. Pike’s Edge lassen nicht locker. Bassist Albert legt so manche Headbangphase ein und hat sogar Zeit, mit der Pommesgabel für die Pixelschubser zu posieren, und auch Frontmann und zugleich Gitarrist Pike Mujkic versucht mit einigen Ansagen die Stimmung anzuheizen, was ihn dann auch endlich kurz vor Schluss beim mit Pathos angekündigten Anti-Kriegs-Hammer „F.U.W.M.“ auch gelingt, ernten Pike’s Edge doch ein paar stimmungsvolle Powerfäuste. Beim Rausschmeißer „Deathwatch“ lassen sich dann sogar ein paar Dutzend Anwesende zum Mitklatschen Animieren – ein kleiner Arbeitssieg, wobei die Bochumer es den Münchenern nicht gerade leicht gemacht haben.

Setlist:

Intro
Demands
Lazem sam sebe
Traceless
Space And Time
Nameless
F.U.W.M.
Deathwatch

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