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Turock Sommerfest 2018

Refuge, Teutonic Slaughter und Kadaverficker beim Saunafest

Nekroliebe bei Kadaverficker

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Sommer, Sonne und gute Laune, aber: schlechte Luft – zumindest wenn man sich im Turock selbst aufhält, ist doch eine Sauna nichts gegen die tropischen Temperaturen, die nicht gerade zum „Tanzen“ einladen. Aber da muss man nun durch, eine Entscheidung, die von den drei Bands Kadaverficker, Teutonic Slaughter sowie Refuge eindeutig erleichtert wird.

Kadaverficker

Entweder man mag den Kadaverficker-Humor nun oder nicht, sie sind eben ein wirklich unangepasster Schlag in die konformen Fressen und Musikhörgewohnheiten, musikalisch kaum zu packen, mischen sie doch Punk, Metal, Grind, Hardcore, Death Metal, Sludge und vieles mehr einfach zu ihrem nekrovor'schen Sound und gut ist – inhaltlich sind da eh keine Selbstbeschränkungen, wenn auch nicht wegen der Growls, zu verstehen.
Mit einer guten Stunde Verspätung stehen sie dann auch auf der Bühne, heute allerdings nur als Trio. Macht nichts, der Sound funktioniert auch mit Gitarre, Drums und Rülpsen, derbe Zoten inklusive. Und die Masse macht mit, denn das Turock ist schon richtig prall gefüllt und nicht wenige sind schon längst vom Sound der Dortmunder infiziert.

Mit „KFFM 931,8“ haben die Leichenliebesvertreter – wer mit keiner Leiche pennt, der gehört zum Establishment, so der 68er Missbrauch – Anfang des Jahres ihren dritten Longplayer heraus gehauen, und genau jener kommt dann auch erst einmal zum Zuge, wobei z.B. das später gespielte „Dortmund asozial“ schon länger zum Liveset von Kadaverficker gehört. Aber auch die beiden anderen Alben kommen zum Zuge, aufgefüllt mir rarerem Stoff der Marke „Todeskuss mit Ileus“, anno 2014 auf der Split-7“ mit Shit Fucking Shit verwurstet.

„Danke an das Turock-Team“- haut der Goreminister ihn die Runde und heizt auch schon für die danach kommenden Teutonic Slaughter ein, die Ansage für Refuge ist da deutlich zurückhaltend pommadiger, da kommt dann das „Bis hier hin und dicht weiter“ reichlich energischer und lädt zum tänzelnden Mitsingen ein. Zum Ende hin grätscht zwar die Uhr mit einer blutigen Zäsur dazwischen, aber den Kassierer-Klassiker „Das schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“ dürfen die Drei dennoch als Zugabe ins heitere Volk ballern. Kadaverficker machen halt keine Gefangenen und bringen so die Essenz noch auf den Punkt. Nekroliebe macht halt durstig.

Setlist:

Intro Raiding The Radiostations (Nekrologue)
Crypt Of Harassment
German Vermin
Das Kleben nach dem Tod
Yolocaust
You Dislike... We Destroy
Nekrokore Is Love
Gore Yoghurt & Viecher Müsli
Severe Congenital Malformation
Nekrovore
Bis hier hin und dicht weiter
Infernopommes 
Bad Rabbit 
Todeskuss mit Ileus  
We Are NRW... Fuck You!
Dortmund Asozial
The Sleeping Bootey

Das schlimmste ist, wenn das Bier alle ist (Die Kassierer-Cover)

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