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Turock Open Air 2010

„Wenn die Turock Bühne das Essen Original nicht bereichert, dann sollte das komplette Event abgesagt werden. Ohne die Metaller geht nichts."

Warbringer

Waren Warbringer ursprünglich nicht viel weiter hinten im Billing? Richtig – aber durch die Flughafen-Anreiseschwierigkeiten von Darkane mussten einige Slots getauscht werden. So haben Skeletonwitch, Grand Magus und eben halt Warbringer ganz klassisch gelost, wer denn wie in welcher Reihenfolge auftreten würde. Leider hatten die Thrasher den kürzeren gezogen und mussten dementsprechend schon so früh auf die Bühne.

Verloren beim Glücksspiel, ganz große Gewinner aber bei ihrer Show, denn ab sofort gab es Thrash nur noch mitten „auf die Fresse“. Die unglaublich tourfreudigen Amerikaner spielen mit einer derartigen Aggression, dass eine Wall of Death aus tausend Fans wie ein Kaffeekränzchen wirkt. Nicht wenige waren gekommen, diese crazy Kriegsbringer abzufeiern. Das saustarke „Jackal“ eröffnete ein infernogleiches Schlachfeld und auch das anschließende „Hell On Earth“ verstößt sicherlich gegen alle Kriegskonventionen. Frontsau John Kevill raste von einer Ecke in die andere, schrubbte in bester Luftgitarrenmanier auf seinem Mirkofon herum und bei seinem irren Blick wurde schnell klar, dass die Amis dort oben keine Gefangenen machen wollten – Guantanamo sei Dank.

So ließ der Moshpit nicht lange auf sich warten und eine herrliche Schubstanzerei fegte über den Viehofer Platz hinweg. Warbringer geben augenscheinlich immer Vollgas – egal, ob sie in einer kleinen Klitsche spielen oder größere Bühnen unsicher machen – mit unbändiger Spiellaune fegten sie alle trüben Gedanken hinweg.
Bei „Living In A Whirlwind“ hielt es John auch nicht mehr auf der Bühne und hüpfte kurzentschlossen in den Fotograben, um sich mit den Fans zu verbünden. Zahlreiche Pommesgabeln bekamen Warbringer als Quittung serviert. John forderte noch zum letzten Mal zum Moshpit auf, bevor sie mit „Combat Shock“ das Finale festzementierten. Bei so viel positiver Energie beim Publikum ließ es sich Fronter John nicht nehmen, gleich ein surfendes Bad in der Menge zu nehmen.

Setlist:

Jackal
Hell On Earth
Severed Reality
Total War
Prey For Death
Living In A Whirlwind
Systematic Genocide
Combat Shock

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