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Turock Open Air 2010

„Wenn die Turock Bühne das Essen Original nicht bereichert, dann sollte das komplette Event abgesagt werden. Ohne die Metaller geht nichts."

Destinity

Von Spanien ging es die Landkarte herüber nach Frankreich, denn aus dem schönen Örtchen Lyon kommen die Black Death Thrasher Destinity. Im Laufe der Jahre haben die Franzosen schon einen stattlichen Backkatalog eingespielt (immerhin kommen sie auf sieben Studioalben) und so traten sie an, die verschmalzten Gehörgänge der Anwesenden zu entkernen. Nach einem kurzen Intro legten sie mit dem 2008 Kracher „My Senseless Theory“ los, doch zu Beginn schien der meißelnde Beat die Höreigenschaften der Fans kaum zu beeinflussen. Einige wagten sich an die Absperrung vor der Bühne, viele aber flüchteten erneut vor den Regentropfen und suchten Zuflucht an den Zapfhähnen.

Die Band schredderte trotzdem unbeirrt munter in die Vollen, der Regen hatte plötzlich keine Lust mehr und verzog sich einfach, Fronter Mick ließ seinen exhibitionistischen Ambitionen freien Lauf und ward ab „A Dead Silence“ nur noch „oben ohne“ unterwegs.

Das ständige Hämmern der Death Thrash Tracks nagte immer mehr an der vornehmen Zurückhaltung, und so war es nicht verwunderlich, dass ein kleiner Moshpit ab „In Sorrow“ auch vor der Bühne für Bewegung sorgte. Die Verkrustung war aufgebrochen, „Thing I Will Never Feel“ fegte dazu noch die letzten Krumen aus den Ohrlaschen und so war es wenig verwunderlich, dass die Pommesgabeln dann doch exponentiell wuchsen. Mit „Your Demonic Defense“ verabschiedeten sich Destinity noch mit einem schnellen, aber auch stark groovenden Riffmonster.

Setlist:

Intro
My Senseless Theory
A Dead Silence
Enemy Process
In Sorrow
Thing I Will Never Feel
Your Demonic Defense

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