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Turock Open Air 2010

„Wenn die Turock Bühne das Essen Original nicht bereichert, dann sollte das komplette Event abgesagt werden. Ohne die Metaller geht nichts."

Angelus Apatrida

Weniger Neo und mehr Old School Thrash dröhnte anschleißend aus den riesigen Boxentürmen. Die Spanier Angelus Apatrida, ein Abrissbirne mit Tradition in den Genen, standen dort oben auf der Bühne und hobelten gleich dermaßen in die Vollen, dass die bisher Anwesenden sich schon ein Stückchen näher zur Bühne trauten und endlich wurden auch die ersten ernsthaften Headbangbemühungen gesichtet.
Der Sound lud aber auch sehr zum Pommesgabelschwingen und diversen Kopfschüttelritualen ein, allerdings füllte sich der Platz nur nach und nach und da Angelus Apatrida zum ersten Mal eine Runde durch Deutschland ziehen, hatten die meisten diese Band einfach noch nicht auf dem Schirm.

Wenn man die Augen schloss, so hatte man den Eindruck, dass der Megadeth-Sänger dort oben stand – Belzebub sei Dank allerdings ohne die typische Kacknasen – Dave – „Ich benehme mich wie ein Arschloch, weil ich ein Star bin“ Attitude. Immer wieder versuchte dieser Guillermo die Fans zu animieren, doch ein wenig näher zu kommen, was aber nur teilweise mit Erfolg gekrönt war.

Musikalisch gab es allerdings etwas voll auf die Zwölf. Das Quintett gab ständig Vollgas, schüttelte das volle Haar und riffte sich von „Blast Off“ über „Of Men And Tyrants“ in Richtung „Give 'Em War“. Zunehmend stieg die Stimmung auch, allerdings kam so die ganz große Freude nicht auf – auch weil sich einige Wasserscheue zu den Bierständen zurückzogen, um den kleinen Tröpfchen niederrieselnden Lebens zu entgehen.
Mit „Clockwork“ verpassten die Spanier noch einmal in erhöhter Gangzahl den Moshern eine weitere Vollbedienung und konnten sich unter lautstarkem Applaus in den Feierabend fallen lassen.

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