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Turock Open Air 2010

„Wenn die Turock Bühne das Essen Original nicht bereichert, dann sollte das komplette Event abgesagt werden. Ohne die Metaller geht nichts."

Debauchery

Der Lehrer, der nicht mehr Lehrer sein darf, betrat gemeinsam mit Gitarrist die Bühne. Die Gesichter, die Oberkörper waren blutverschmiert. Schon angekündigt am frühen Nachmittag von Face Facts begannen die Death Metaller ihr Programm, die Fans waren begeistert, der Sound von Debauchery ließ es nicht zu, dass noch irgendwer still stand. Die ersten Crowdsurfer wurden von den Ordnern vorne im Graben in Empfang genommen. Und doch erschien die Bühne, rein von den Ausmaßen zu groß für die zwei Metaller zu sein. Teilweise wirkten sie verloren, was vielleicht an den nicht anwesenden Frauen auf der Bühne lag. Dennoch bestach Thomas die Menge mit seiner klaren und lauten Stimme, welcher Song zu spielen wäre, machten Sänger und Gitarrist scheinbar spontan aus und die Fans nutzten eben dies für sich. Dass 45 Minuten ebenso schnell vergehen, wie 30 Minuten, die die vorherigen Bands nur zur Verfügung hatten, dass bewiesen Debauchery hervorragend.

Unleashed

Angekündigt für 22.20 Uhr tat sich lange nichts im hellen Scheinwerferlicht auf der Bühne. Nur das Backdrop von Unleashed bewies, dass sie wohl da seien, dass sie nicht im Stau steckten, wie noch Accu$er. Was aber war passiert? Die Turock Crew verstand sich aber bestens, die Wartezeit mit guter Musik zu versüßen. Dann endlich um 22.40 betraten die Gitarristen die Bühne, spielten ihre Instrumente ein. Ihre? Das war die Frage, die offen blieb. Die Ordner hatten mittlerweile weitergegeben, dass Unleashed ihre Gitarren vergessen hatten. Hiervon ließen sich die Fredrik (Gitarre), Tomas (Gitarre), Anders (Schlagzeug) und Johnny (Bass, Gesang) nichts anmerken, auch zeigte sich, dass sie keine Setlist vorbereitet hatten, hier wurde von Song zu Song entschieden, was sie brauchte. Als Headliner des heutigen Samstags zeigten die Schweden, was es heißt, als letzte Death Metal Band auf den Putz hauen zu dürfen. Gerüchte sollten später sagen, dass Unleashed bis Essen-Stoppenberg zu hören waren. Die einzige Enttäuschung, die nachher aus der Menge zu vernehmen war, ist, dass zu wenig alte Songs gespielt wurden.

Das Turock Open Air war zu Ende, das Jahr Pause hatte dem Erfolg des diesjährigen Open Airs keinen Abbruch getan, aber was all die internationalen wie auch heimischen Bands gezeigt haben: Sie locken tausende Fans in die Stadt, so schnell kann sich die Stadt nie wieder gegen die „Langhaarigen“ entscheiden. Es war ruhig, bis auf die Musik, die Unterstützung seitens des Turocks war hervorragend, der Sound (bis Stoppenberg hörbar) 1A. Als es nun draußen dunkel wurde, ging es im Turock selbst jetzt erst richtig los.

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