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Triptykon & Valborg im Konzert (Essen, August 2016)

Düster bleibt die Metalwelt im Gleichgewicht

Es sind Abend wie dieser, wo im intimen Rahmen der Fürst der Dunkelheit und seine Mitstreiter, allgemein unter Triptykon bekannt, erneut in der Essener Zeche Carl auftreten und den Abend als Probe unter Livebedingungen umdeklarieren, das Reporterleben so besonders machen. Und so schließt sich halt der Kreis auf The-Pit.de, denn schon anno 2010 durften wir von einem ganz besonderen Abend berichten, ein Kalkül voll Magie, welche auch an diesem Donnerstag gut 160 ins ehrwürdige Gemäuer lockt. Und ganz im Gegensatz zu damals gibt es mit Valborg sogar eine Supportband.

Valborg

Keine leicht Aufgabe, eine passende Vorband für Triptykon dingfest zu machen, und sicher auch keine leichte Aufgabe für die Bonner Sludge-Doomer Valborg, vor den übermächtig scheinenden Schweizern  zu bestehen. Doch der ausgewogene Sound sorgt schnell für ein dröhnendes Aufrütteln, dass hier drei Könner am Werk sind, die mit teilweise minimalistischen Einsätzen eine brutale Wand auffahren und trotz der manchmal monoton wirkenden Songstrukturen genau das erreichen, was sie wollen: Interesse wecken, gefangen nehmen, für Begeisterung sorgen.

Und da die meisten mit dem Trio eh nicht vertraut sind, die drei auch ohnehin an ihrem neuen Album arbeiten und schon weit fortgeschritten sind, da passt es auch ganz gut ins Konzept, kurzerhand ein paar neue Tracks vorzustellen und ein paar ältere Songs unterzumischen. Von Ansagen halten sie eh auch nicht viel, wie ja schon der Auftritt beim Radau gegen HIV 22 vor drei Jahren verriet, da kommen ja schon ein kurzes „Danke“ oder mitten im Song ein „Fuck You“ fast schon wie Redefluss vor.

Für den vorher komplett Valborg-Unbedarften dürften sich dann die letzten beiden Songs des Supportabends wesentlich von dem restlichen Material absetzen. Gerade nach dem immer verhalten schleppenden, aber trotzdem mit voller Durchschlagskraft wuchtenden Songs, kommt „Atompetze“ fast schon im Up-Tempo daher und setzt mit nahezu psychedelischer Klampfenarbeit einen herrlich anderen als erwarteten Schlusspunkt. Und so wie sie im spärlichen Licht die Bühne betraten, so verabschieden sie sich ohne viel Getöse unter sehr gutem Applaus. Genau so punktet man heute Abend locker bei den Fans.

Setlist:

Astral Kingdom
Ich bin total
Eerie And Old
Plasmabrand
Stoßfront
Tempelberg
Werwolf
Atompetze
Strahlung

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