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Toxpack, Zaunpfahl & Grade 2 im Konzert (Leipzig, April 2017)

Gut beschallt in den Vollrausch

Einen überzeugenden Start in den Abend liefern Grade 2

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Einen Monat ist es her, dass Toxpack ihr neues Album „Schall und Rausch“ unter die Leute brachten und damit bei den Fans wahre Begeisterungsstürme auslösten. Nun sind sie auf Release-Tour, welche auch in Leipziger Club Conne Island einen Zwischenstopp einlegt. Mitgebracht haben die Berliner nicht nur eine Menge neues Material, sondern gleich zwei Vorbands, von denen Zaunpfahl ebenso ein neues Album vorstellen können.

Grade 2

Den Start in den Abend liefern allerdings Grade 2, die trotz ihres jungen Alters und einer dafür aber schon recht hohen Bestandszeit von vier Jahren auf zwei EPs und ein Album blicken können. Großartige Aufwärmzeit brauchen die Jungs aus England nicht, immerhin geht Gitarrist Jack direkt vom Merch-Stand auf die Bühne und damit hinein in einen straighten Street Punk.

Die Zuschauerzahl ist zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich überschaubar und selbst die Reaktionen der Anwesenden sind eher als zurückhaltend zu beschreiben. Der Dreier zeigt sich davon allerdings wenig beeindruckend und zockt erstaunlich routiniert sein Programm herunter. Aber nicht nur, dass sie sich als recht abgeklärt darstellen, auch die Fingerfertigkeit kann sich durchaus schon sehen lassen. Bassist Sid zupft dabei nicht nur deftig an seinen Saiten, sondern verhilft den Songs mit seinem kräftigen Organ auch noch zu anständig Druck, was immerhin allmählich auch das Publikum auftauen lässt, selbst wenn der Sicherheitsabstand zur Bühne weiterhin bestehen bleibt.

Mit „Forever“ hauen Grade 2 den nächsten Titel in den Saal, der eine ordentliche Oi!-Punk-Kante fährt und mit kräftigem Chorus versehen ist. Vom aktuellen Album „Mainstream View“ schließt sich der titelgebende Song an, der etwas verspielter um die Ecke kommt. „Broken Youth“ lässt wieder ausgiebig die Bassläufe schwirren und damit nähert sich auch schon das Ende des Gigs, welcher mit „All I Know“ gefeiert wird. Da bewahrheitet sich einmalmehr, dass das Beste doch am Ende kommt, zumindest möchte man den Titel als bestes Stück des bisherigen Abends beschreiben. Über ein Mitwippen kommen die Zuschauer zwar hier auch nicht heraus, aber der nachherige Applaus kann sich durchaus hören lassen.

Gute Eingangsvorstellung, auch wenn sich die Engländer in stilistisch recht engen Grenzen bewegen und damit auch nicht jeden Nerv im Club treffen.

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