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Toxpack & Soko Durst im Konzert (Dresden, September 2017)

Auf dass die Hütte abgerissen wird!

Soko Durst steuern unterhaltsame Minuten bei

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Toxpack sind wieder unterwegs und zwar auf dem zweiten Block ihrer „Schall & Rausch“-Tour. Der vorletzte Stopp erfolgt im Dresdner Konk Klub und wer hier mit an Bord sein will, muss sich auf eine längere Wartezeit einlassen. Das Konzert beginnt laut Security eine halbe Stunde später und rein geht es auch nicht, was vermutlich damit zu tun hat, dass genau um die gleiche Zeit ein weiterer Konzertabend startet und man wohl am Eingang damit etwas Probleme bekommt. Die Stimmung verhagelt es aber niemandem, man wartet gelassen und irgendwann sind auch die Tore für die Toxpack-Fans offen.

Warten macht durstig, der Konzertstart schiebt sich noch etwas weiter nach hinten und damit ist noch genug Zeit, um einige Hopfenkaltschalen den Besitzer wechseln zu lassen. Was wiederum das beste Stichwort für den Support ist.

Soko Durst

dürfen wohl auf keinen Sauf-Punk-Sampler fehlen und starten nahezu exemplarisch mit „Mal wieder unterwegs“ in den Abend. Immerhin lockt dies die Anwesenden sofort von der Bar weg, vor der Bühne bleibt zwar noch reichlich Bewegungsfreiheit, aber das Angebotene stößt sichtbar auf Gegenliebe. Die ersten Beine werden in Schwung gebracht, was wiederum den Herren auf der Bühne etwas schwerer fällt. Die ist eh schon nicht besonders groß ausgefallen, so wundert es nicht, dass Frontmann Dirk sich gleich zu Beginn erfreut zeigt, dass nur zwei Bands am Start sind, bei einem weiteren Schlagzeug wäre wohl kein Platz mehr für ihn. Darauf gibt es erstmal einen „Schnaps“, um gleich im Anschluss Lemmy Kilmister mit „Rock’n’Roll“ zu huldigen.

Die Chemnitzer zocken sich quer durch ihre Diskografie und selbst wenn man anfangs etwas Skepsis hatte, was hier zu erwarten ist, darf man dem Vierer eine sehr solide Leistung attestieren. Zudem ist der Unterhaltungswert mindestens ebenso hoch, kein Titel, der hier nicht mit einer Ansage bedacht wird, was der allgemeinen Laune der Zuschauer nochmals zuträglich ist. Stück für Stück geht es weiter nach vorn, ob zum selbst als Meisterwerk der Musikgeschichte eingestuften „Kiosk“ oder dem deutlich härteren „Schattenkrieger“.

Als bei „Arbeit ist der Tod der Kunst“ auch noch Zuwachs auf der Bühne zu verzeichnen ist, der den Titel optisch etwas gewagt und per Pappschild unterstützt, ist endgültig der Bann gebrochen, jetzt wird abgefeiert und der Stimme freien Lauf gelassen. Im Nachgang gibt es gleich noch ein paar Selfies am Bühnenrand und damit geht es hin zu den letzten beiden Songs. Nach „Mehr als nur ein Freund“ wird die Band vorgestellt und mit „Heute, hier und jetzt“ schließlich der Gig abgeschlossen. Jubel ertönt und damit werden die Anwesenden nach unterhaltsamen Minuten wieder an die Bar entlassen.

Setlist:

Mal wieder unterwegs
Schnaps
Rock’n’Roll
Schwätzer
Alles in Ordnung
Rebellen
Scheißhausfliegen
Zieh dir das rein
Kiosk
Schattenkrieger
Arbeit ist der Tod der Kunst
Mehr als nur ein Freund
Heute, hier & jetzt

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Das ist halt auch der Ruhrpott, da geht es gerade heraus, was Sache ist

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