Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Torture Fest III

"Heute ein König" können nicht nur Hail Of Bullets von sich behaupten

Cause For Confusion legen wahre Spielfreude an den Tag

Zum Thema

Das Bollwerk in Moers hört sich nach einem eher alten und rauchigen Club an. Wer sich noch nicht auf ein Konzert oder eine ähnliche Veranstaltung dorthin begeben hat, erwartet sicherlich so einiges von dem Schuppen, mit dem eigentlich alles sagenden Namen. Allerdings ist das Bollwerk als Konzertlocation eher unbekannt und so täuscht sich die gedankliche Vorstellungskraft gewaltig, wie beim ersten Anblick des Gebäudeinneren deutlich wird. Alles sieht neu renoviert aus, wer rauchen will, muss vor die Tür und auch Licht- und Tonanlage werden im Laufe des Abends noch Grund zur Freude bereiten.

Zum dritten Torture Fest wurden nicht nur zwei regionale Bands eingeladen, sondern auch Verdict aus Bayern und Suidakra, aus der Nähe von Düsseldorf, die man somit auch noch als "Regionalmatadore" durchgehen lassen kann. Das Torture Fest II wird von den Niederländern Hail Of Bullets geheadlined, die so manchen Fan nach Moers locken.

Cause For Confusion

Doch zunächst eröffnen die Mönchengladbacher Cause For Conusion den Gig und hauen als Erstes ihren wohl bekanntesten Song raus. „Behind The Sun“ treibt sich als offizielles Video der Band im Netz rum und ist somit auch dem ein oder anderen geläufig. Die Hütte ist für die frühe Zeit schon ganz ansehnlich gefüllt. Klar kann man bei dem Opener in aller Regel nicht erwarten, dass die Hütte bis zum Anschlag gefüllt ist, aber mehr als eine Handvoll Menschen kann man dem Publikum durchaus zurechnen.

Was sich auch vor der Bühne zuträgt, Cause for Confusion lassen sich durch nichts von ihrer Musik ablenken oder beirren. Insbesondere Gitarrist Heiner und Basser Rainer legen sich vom ersten Moment an voll ins Zeug und scheinen beinahe in ihrer eigenen Welt zu versinken, in der nur noch die Musik zu zählen scheint. Andreas hat hingegen noch ganz andere Dinge im Kopf, wie zum Beispiel das Fußballspiel der regionalen Mannschaft, das sich heute zugetragen hat. Aber nicht nur dieses ist ihm ein Anliegen, sondern auch das Befüllen der ersten Reihen, in denen es durchaus noch recht mager aussieht. Aber dieses Problem haben durchaus nicht nur Cause For Conusion auf dem diesjährigen Torture Fest III zu beklagen, sondern es ist ein altbekannter Brocken für jede Band, die als Opener auf einem Konzert spielt.

Der Titel des ersten Tracks ist obendrein auch der Titel des aktuellen Albums von Cause for Confusion, das im September 2009 veröffentlicht wurde. Die Tatsache, dass es sich bei „Behind The Sun“ nicht gerade um ein altes Schätzchen handelt, verleitet die Band trotz allem nicht dazu, überwiegend Songmaterial von diesem für die Setlist zu verwenden. Diese ist bunt gemischt und macht nicht nur den Mönchengladbachern ordentlich Spaß.

Nach und nach fallen auch die ersten Köpfe im Publikum ins melodische Nicken mit ein und auf der Bühne gibt es eh reichlich zu sehen. Alle fünf Mitglieder von Cause for Confusion wirken durchaus sehr routiniert, ohne dass ihnen dabei die Spielfreude abhanden gekommen ist. Der Sound geht zunehmend ins Ohr und auch die variable Stimme von Andreas lässt sich gerne hören. Lediglich Gitarrist Tim geht bei der immensen Action der beiden anderen Saiten-Musiker und Andreas' Präsens als Fronter beinahe ein wenig unter. Kurzum: Der Gig von Cause for Confusion war eine gute musikalische Einstimmung auf einen Abend, der noch einiges in petto haben sollte.

Setlist:

1.    Behind The Sun
2.    Know Me
3.    Soul
4.    Anthem
5.    My Second Shadow
6.    Fallen Angel
7.    Live With The Lie
8.    Lose

Seite
comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann