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Thrashfest 2010 (Oberhausen)

It’s time to raise the flag of Thrashfest!

Suicidal Angels sorgten schon für den ersten Moshpit

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Rock The Nation haben da wieder einmal ein Knallerpaket zusammengestellt und mit Kreator nicht nur die Thrashspitze, sondern auch als Headliner einen Garant für heiße Shows gebucht. Heiß waren aber auch die Fans auf die beiden US-Thrashbands Exodus und Death Angel – beide noch mit richtig frischen neuen Scheiben mit Maßstab ausgestattet. Die Suicidal Angels komplettierten dieses hochklassige Billing für diese unter dem Banner Thrashfest 2010 tourende Meute.

An diesem Samstagabend pilgerten fast 1500 Leute in die Turbinenhalle nach Oberhausen, was bedeutete, dass sich in den hinteren Reihen doch einige Lücken auftaten. Die Stimmung dagegen konnte kaum besser sein, auch wenn sie ein wenig durch die seltsame Bonaktion sowie die langen Warteschlangen an der Garderobe getrübt war.
Die Anreise per Straßenbahn wurde dagegen zu einer lustigen Spazierfahrt, als nämlich die Jungs von Terrorblade kurzerhand eine The-Pit.de-Reisegruppe daraus machten und so schon schnell für heitere Stimmung in diesem Abteil sorgten.

Bei bitterkalten Temperaturen vor der Halle was es dagegen sehr erfreulich, dass der Einlass unerwartet schnell über die Bühne ging – erfahrene Security traf auf verständnisvolle Metaller – so muss das sein. Wer doch warten musste, konnte sich an den halben Balgereien der Pfandsammler erheitern, die sich schon fast um das Sammelgut stritten - leider ein Wachstumsmarkt in einer maroden Gesellschaft.

Suicidal Angels

Neben diversen Sommerfestivals hatten sich die griechischen Thrasher auch schon dieses Jahr auf Touren in deutschen Clubs sehen lassen. Dabei machten sie nicht nur im amtlichen Thrash-Paket im Vorprogramm von Overkill eine gute Figur, sondern einen Monat zuvor sorgte das Quartett auch bei Kataklysm für Abwechslung.

Diese Tour ist natürlich für die Athener Thrash-Attacke eine perfekte Gelegenheit, um gleich mit neuem Material – schließlich ist erst wenige Tage zuvor die neue Scheibe „Dead Again“ auf die Welt gekommen – die Metallerherzen zu stürmen.

Von Beginn an war die Turbinenhalle sehr gut gefüllt und schon früh kristallisierte sich auch ein erster amtlicher Moshpit bei „Reborn In Violence“ heraus. Die Fans waren also gleich zur Stelle und von „wiederholt Tod“ keine Spur, der Moshpit tobte immer heftige, und bei „Violent Abuse“ konnte schon das Gefühl aufkommen, knackende Knochen zu hören – heftigst schoben sich die Fans voller Spaß durch die Gegend.

Derweil hatten sich auch einige Fans in den Gastro- und Merchbereich verzogen und so mancher diskutierte über die gerade aufspielenden vermeintlichen Slayer-Klone –  auch wenn manchmal die mangelnde Originalität an der Pranger gestellt wurde, so unterhielten die Griechen eine beträchtliche Anzahl an Fans und konnten ganze Heerscharen wie Spargel aus der Untergrund aufsprießende Pommesgabeln ernten.

Im Gegensatz zu den Shows zuvor packten die Helenen mit „Beggar Of Scorn“ noch einen Song mehr in die Setlist und ein Meer aus fliegenden Matten dankte mit herum spritzenden Schweiß. Pause gab es immer nur, wenn Frontmann Nick mit charmantem Griechisch-Englisch seine knapp gehaltenen Ansagen machte – und mit dem Thrash-Hammer „Apokathilosis“ hechtete ein letzter Suicidal Angels-Circle Pit durch die Halle, abgeschlossen durch hunderte, von lautem Jubel getragene Pommesgabeln. Dies war ein starker Einstieg ins Thrashfest – definitiv! Nur der Sound ließ beim Opener zu Wünschen übrig.

Setlist:

Intro: Damnation
Reborn In Violence
Bleeding Holocaust
Dead Again
Violent Abuse
Beggar Of Scorn
…Lies
Final Dawn
Apokathilosis

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