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The Vision Bleak, Alcest, Fjoergyn im Konzert (Essen, April 2010)

Eine Reise mit einzigartigen Bands in andere Welten
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The Vision Bleak

Zu guter Letzt entern Schwadorf und Konstanz die Bühne und präsentieren unter anderem ihr neustes Werk „Set Sail To Mystery“, welches Anfang April diesen Jahres erschienen ist. The Vision Bleak bringen den heutigen Abend mit ihrem Horror Metal schnell auf den Höhepunkt. Passend zu ihren Songs, die immer wieder von Werwölfen und anderen mystischen Gegebenheiten berichten, präsentieren sich Schwadorf und Konstanz mit ihren Bühnenoutfits derart, dass der Eindruck entsteht, Dracula persönlich auf der Bühne vorzufinden. Mit „Descend Into Maelstorm“ legen die beiden Thüringer unwillkürlich voll los und erzählen ihre Geschichten, die häufig auf Literatur von H.P. Lovecraft oder auch Edgar Allan Poe basieren.

Das Horror-Konzept ziehen The Vision Bleak im gesamten Bereich ihrer Musik erfolgreich durch. Sowohl Musik, als auch Outfit oder die Fotografien des Duos, verfolgen das nostalgisch anmutende Horrorkonzept durchweg zielstrebig. Mystisch anmutend und Gänsehaut bereitend, geht es bei „Carpathia“ zu. Das gleichnamige Album stellt ein Konzeptalbum dar, welches die Geschichte eines Mannes erzählt, der sich auf eine Reise durch die Karpaten begibt, um sein Erbe anzutreten. Harte Gitarren-Riffs und die einzigartige Stimme von Konstanz, fügen sich hervorragend zusammen, wodurch die Horrorthematik noch wesentlich deutlicher an das Publikum transportiert wird. Die Fans sind mit vollem Engagement dabei, Bangen und Singen, was das Zeug hält. „Can you say Kutulu?“ wird durch ein lautes „Kutulu“ Gebrüll der Menge eindeutig mit Ja beantwortet, und leitet zugleich den Song „Kutulu!“ ein. The Vision Bleak sind mit ihrer Musik in der Lage, ein Bild vor dem inneren Auge entstehen zu lassen, das locker gegen die häufig wenig ansprechenden, modernen Horrorfilme ankommt. Die Musik kommt hart und schaurig beim Zuhörer an, der sich offensichtlich überwiegend gerne mit in die andere Welt geleiten lässt. Lieder wie „The Outsider“ und „Romance With The Grave“ erzeugen Spannung und reißen mit.

Insgesamt ist die Musik der beiden Thüringer fortwährend abwechslungsreich, was nicht zuletzt durch stilistische Mittel in Akustik-, Piano- oder auch Orchesterpassagen hervorgerufen wird.

„The Charm Is Done“, stellt zunächst das letzte Lied dar. Es ist jedoch in keinster Weise verwunderlich, dass sich die Fans nicht so einfach abspeisen lassen und lautstark eine Zugabe einfordern, die sie mit den beiden Titeln „Lonenight Rider“ und dem Klassiker „Wolfmoon“ auch zu hören bekommen. Die Fans stimmen ein letztes Mal lauthals mit ein, bevor sich der Abend mit drei, jeweils für sich einzigartigen und besonderen Bands, dem Ende zuneigt.

Setlist:

1.Intro
2.Descend Into Maelstrom
3.Night Of The Living Dead
4.Carpathia
5.The Black Pharaoh Part II
6.The Outsider
7.Horror Of Antarctica
8.Kutulu!
9.Romance With The Grave
10.I Dined With The Swans
11.Brotherhood With Seth
12.The Charm Is Done
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14.Lone Night Ranger
15.Wolfmoon

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