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The Sorrow, Bloodwork, Sacrifight im Konzert (November 2010)

The Sorrow kratzen mit Macht an den Thronbeinen der bald eingeholten Großen

Bloodworks Frontmann David spielte mit dem Publikum

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Erst ein bei The-Pit.de mit Höchstnoten ausgestattetes, drittes Studioalbum, und nun folgt auch eine kleine Headlinertour quer durch die Republik – die Rede ist von den Österreichern The Sorrow. Die Vorarlberger fahren als musikalischer Beweis durch die Gegend, dass Metalcore noch immer frisch und erfüllend sein kann. Den Support konnten sich die sympathischen Paderborner Bloodwork sichern, lokal durch die Mülheimer Truppe Sacrifight ergänzt.

Neu in der Szene ist allerdings die Location, denn erst gegen Anfang des Jahres öffneten sich die Pforten. Die Betreiber sind bemüht, durch ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Programm den Schacht 1 in Oberhausen auch für Konzertgänger ins Gespräch zu bringen.

Sacrifight

Sacrifight aus Mülheim gründeten sich zwar schon 2005, aber mehr als Undergroundstatus in der lokalen Szene sprang dabei bisher nicht heraus. Zwar konnten sie auch schon einige fette Supportgigs an Land ziehen, und das sicherlich nicht zu unrecht, aber viel zu wenig aktiv sind die Jungs wenn es darum geht, neue Songs auch zu veröffentlichen. Bisher schlägt da eine in Eigenregie veröffentlichte Demo-CD mit dem Titel „Demonized“ zu Buche, wovon auch „Metal Express“ und „Black Soul“ bei gutem Sound in die Zuschauer gehobelt wurde.

Und da sind wir auch schon bei dem Problem der heutigen Zeit – Bands können sich wer weiß wie weit den Allerwertesten aufreißen, doch Resonanzen bleiben mau. So auch im Schacht 1, wo sich selbst die eigenen Girls in respektvollem Abstand der Bühne fernhielten. „Quench Your Fist“, zumindest laut Homepage der Jungs der von ihnen aktuellste Song, ließ sich gar nicht mal schlecht an, und es ist auch nie verkehrt, erst einmal keine Pausen einzulegen und gleich den zweiten Song hinterher zu spielen. Doch schnell wurde das Manko der Band sichtbar. Neben dem äußerst präsenten Frontmann Kyff und dem eine kleine Spur weniger auffälligen Schlagwerker blieben der Gitarrist und der Bassist recht blass. Nein, das lag nicht an der Hautfarbe oder der zurückgefahrenen Lightshow – beide konnten zusammen nicht annähernd die Hälfte der Energie des Frontmanns aufbringen. Damit reißt man folglich niemanden vom Hocker. Doch leer sind die Mülheimer Metal-Punker auch nicht ausgegangen.

Wie oben schon erwähnt – es war ja nicht schlecht, aber man unterscheidet sich halt auch nicht von zahlreichen anderen Bands, die auf der Bühne mehr Engagement zeigen. Die gefälligen Songs unterhielten die Fans vor Ort zwar trotzdem, taten aber nicht weh, und so stieg ab „Black Soul“ trotzdem die Feierlaune der Anwesenden, und Sacrifight wurden mit ordentlichem Applaus in den Feierabend geschickt.

Setlist:

Quench Your Thirst
Three Monkeys
Dead Letter
Metal Express
Black Soul
Scream (K.Y.G.)
Parabellum

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