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The Rules, The Hellboys im Konzert (Essen, Juni 2012)

Trotz „Schlaaand“ ein gelungener Abend

Velberado Arschtritt-Rock'n'Roll Marke The Hellboys

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Irgendwie hat es doch schon Symbolcharakter, wenn man trotz dem Viertelfinalspiel bei der Fußball-Europameisterschaft mit teutonischer Beteiligung in die Essener Freak Show heizt, um dort einem kleinen, aber feinen Konzert beizuwohnen – für Außenstehende wird man so selbst zum Freak. Da müssen aber The Hellboys und The Rules ordentlich Arsch treten, damit sich die Anfahrt auch wirklich lohnt…

The Hellboys

Velberado Arschtritt-Rock’n’Roll, damit gehen The Hellboys in den letzten Wochen wieder zunehmend auf Fanfang, doch heute ist erst einmal relaxen angesagt, denn der Konzerttermin ist irgendwie nicht wirklich günstig gelegt. So sitzt ein kleiner Kreis in den ausklingenden Sonne vor der Freak Show und albert herum: „Scheiß Bundesjugendspiele“ und „Heute wird das eher eine öffentliche Probe“, dazu ein paar Gerstenkaltschalen bis hin zum Zuckerschock aus der Malzbierflasche, die Stimmung könnte eigentlich kaum gelöster sein. Und sollte der Budenzauber ursprünglich schon um acht abends beginnen, so verständigt man sich um eine kleine Verschiebung und wartet so bis zur Halbzeitpause im fernen Polen.

Irgendwann wird also doch noch Musik gespielt und das können ja die Hellboys aus Velberado, schließlich haben sie mit „FireFireFire“ eine astreine aktuelle Scheibe am Start, die allerdings auch schon wieder drei Jahre auf dem Buckel hat. Aber es gibt auch neues Material auf die Lauscher, allerdings sind Tracks wie das eingeforderte „Firemaker“, das starke „Coughin’ Up“ oder die Bandhyme „Let’s Go To Hell, Boys“ vorerst nicht zu schlagen. Das gut aufgelegte Quartett, welches immer mal wieder für eine Posing-Einheit zu haben ist, glänzt einmal mehr durch reichlch Spielwitz, Schlagzeuger Eulinger ist allerdings für die Redaktions-Vertretung unschlagbar, trägt er doch tatsächlich eines der erst kürzlich ausgelieferten The-Pit.de-Supportershirts.

Mehr als überraschend ist jedoch, dass sich doch ein paar mehr zahlende Gäste eingefunden haben als zuvor befürchtet, richtig voll war es jetzt allerdings nicht – da hat die bauliche Gegebenheit den Vorteil, dass es vor der Bühne schon fett gefüllt aussieht, wenn sich dort zwanzig Leiber aneinander reiben. Und die, die gekommen sind, feiern auch prächtig mit – Arschtritt-Rock’n’Roll geht halt ins Bein, da kannst du nichts gegen machen.

Setlist:

Titty Demon
Ballad Of A Lonesome Rider
Let’s Go To Hell, Boys!
Morphine
On The Last Lane
Coughin’ Up
You Got It
Hard Knocks
S.O.S.
Joey Buttfucko

Firemaker

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