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The Faim & Normandie im Konzert (Dresden, November 2019)

Energiegeladener Abend, bei dem die Bands überzeugen können

Post-Hardcore aus Schweden kommt von Normandie

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Bereits 2014 gegründet, veröffentlichten The Faim erst in diesem Jahr ihr Debütalbum „State Of Mind“. Anstatt kleckern heißt es bei den Australiern nun aber glotzen, der Vierer geht richtig in die Vollen und gleichmal auf Welttournee. Dresden ist eine dieser Stationen und die Landeshauptstadt empfängt die Alternativ-Rocker mit offenen Armen. Das Konzert im anheimelnden Klub Puschkin zeigt sich frühzeitig gut besucht und beschert den Besuchern ebenfalls einen frühen Auftakt. Besser gesagt einen vorzeitigen Start, insofern bleibt die erste Band Hot Milk bei diesem Bericht auf der Strecke.

Normandie

Die zweite Band des Abends kommt aus Schweden und mit ihr eine deftige Portion Post-Hardcore. Über mangelndes Zuschauerinteresse kann sich der Vierer nicht beschweren, vom Opener „Enough“ an geht es in die Vollen, die Reihen vor der Bühne sind dicht besetzt und damit steht einem erfolgreichen Gig nichts im Weg.

Zu „Ecstasy“ muss man zwar noch kurz ums Mitmachen bitten, dafür bleiben die Hände den ganzen Titel an oben und gehen infolge eigentlich gar nicht mehr runter. Zu schwer ist es allerdings auch nicht, hier konstant der Musik euphorisch zu folgen. Explosiv dröhnt ein jeder Titel in den Klub, hat dabei noch einen melodischen Teil, der zur bewegungsfreudigen Teilnahme einlädt. Da kann „White Flag“ mit ausreichend Mitsing-Parts punkten und das anschließende „Ghost“ lässt die Hände in Dauerrotation versetzen.

Die hin und wieder einsetzenden Metalcore-Einflüsse tun ihr übriges für einen ungemein energetischen Auftritt, der sich deutlich von den bisherigen Studio-Outputs absetzt, hat das Ganze doch live deutlich mehr Kraft. Einziges Manko sind sicher die Elektro-Sequenzen, die leider vom Band kommen. Gerade bei einem Song wie „Awaking“, der mit einem extremen Synthie-Einschlag daherkommt, wünscht man sich tatsächlich eine größere Besetzung, um auch eine größere Live-Authentizität herzustellen. Sei es drum, den Zuschauern gefällt es auch so und dies ist schließlich die Hauptsache.

Das abschließende „Collide“ kracht nochmals voller Wucht in die Ohren und wechselt sich schließlich in aller Regelmäßigkeiten mit ruhigen Parts ab. Fronter Philip heizt derweil noch die Zuschauer an, damit endet schon das Konzert. Die Beteuerung, bald wieder in Dresden spielen zu wollen, wird mit einem wohlwollenden Applaus bedacht. Insofern steht einem weiteren baldigen Besuch der Schweden wohl nichts mehr entgegen.

Setlist:

Enough
Ecstasy
White Flag
Ghost
Awakening
Jericho
Collide

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