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The Devil Wears Prada, Your Demise, Parachutes, Beast War Returns, Phoenix Cry im Konzert (Bochum, November 2009)

Massive Breakdowns.

Beast War Returns

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Nach fünfjährigem Bandbestehen und drei sehr erfolgreichen Alben kamen die aus Dayton, Ohio stammenden Metalcore-Stars The Devil Wears Prada nun auch für sechs Konzerte nach Deutschland und spielten in der Bochumer Matrix ihre fünfte Show im verregneten Deutschland. Als fester Tour-Support wurden Your Demise engagiert, die bereits wenige Wochen zuvor mit Misery Signals durch Deutschland tourten. Weiterhin fest dabei war bei den Konzerten innerhalb Deutschlands die saarländische Post-Hardcore-Formation Parachutes}}. Zusätzlich gab es in Bochum noch die beiden Supportbands Phoenix Cry und Beast War Returns zu sehen, die das Publikum vorwärmten.

Phoenix Cry

Den Anfang machten Phoenix Cry mit ihrem Song „Drama“. Lange Begrüßungsreden sparte man sich und auch zwischen den Songs wurde nicht lange gefackelt, sondern schnellstmöglich weitergespielt, da die verfügbare Zeit leider stark begrenzt war. Mit aggressiven Shouts und krachenden Gitarren boten die Dortmunder eine energetische Liveshow, die das Publikum wohlwollend aufnahm, auch wenn bewegungstechnisch vor der Bühne noch relativ wenig los war.

Im weiteren Verlauf des Auftritts kam das Publikum jedoch bei den folgenden Songs „Grundlos“ oder „Bruchteil“ ein Stück weiter nach vorne und verfolgte gebannt wie die Musiker über die Bühne hetzten und die Lichtshow das ganze Geschehen in eine tolle Atmosphäre tauchte. Wirklich voll war die Matrix zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was allerdings auch definitiv auf das Datum, einen Sonntag-Abend, zurückzuführen ist. Im Bühnenbereich zählte man jedoch locker über 100 Besucher, die langsam warm wurden und in Stimmung kamen – als Opener hatten Phoenix Cry natürlich den leidlichen Job, vor einem nicht aufgewärmten Publikum zu spielen, das gerade erst angekommen war und vermutlich erst mal gemütlich ein Bier trinken wollte, bevor die Party beginnen sollte.

Dass Phoenix Cry ihren Job gleichwohl mit Bravour gemeistert haben zeigte sich bei den letzten Songs „Nutzloses Talent Nr. 32“ und vor allem bei „Ohrwurm“, als man dann einige Violent Dancing-Moves im Publikumsbereich zu sehen bekam, die zwar häufig vom übrigen Publikum als störend empfunden werden, allerdings hier wie selbstverständlich toleriert wurden, insbesondere da auch immer darauf geachtet wurde, dass nicht zufällig durch einen Kick jemand verletzt wurde. Nach 25 Minuten musste die Band dann bereits Schluss machen, da noch drei weitere Formationen vor dem Headliner spielen sollten – und damit eventuell aus anderen Städten angereiste Besucher überhaupt etwas von diesem mitbekamen, spielte dieser bereits um 22:20 Uhr.

Setlist:

1. Drama
2. Froschkönig
3. Als Die Zombies Die Welt Auffraßen
4. Grundlos
5. Bruchteil
6. Nutzloses Talent Nr. 32
7. Ohrwurm

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