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Tarot, The Man-Eating Tree, The Claymore im Konzert (November 2010)

Solider Abend mit einem überraschend stark auftrumpfenden lokalen Support

The Man-Eating Tree wurden vom größten Teil der Zuschauer ignoriert

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Nicht zum ersten Mal ließen sich Tarot in Deutschland blicken, und auch nicht zum ersten Mal machten sie dabei in der Bochumer Matrix Halt. Sicherlich hatten sich die Finnen mehr Zuschauerzuspruch versprochen, zumal The Man-Eating Tree den Pott bis dato noch nie beehrte. Doch kaum 100 Nasen ließen sich am Sonntagabend aus der heimischen Hütte locken, und viele davon waren auch nur wegen dem lokalen Support gekommen. So kann man The Claymore sicherlich als Sieger des Abends küren.

The Claymore

Festtagswochen bei The Claymore – wie anders soll man die Erfolgswelle beschreiben, auf der die Band aus Castrop-Rauxel gerade so reitet. Erst eine Woche on the road mit W.A.S.P. (The-Pit.de berichtete von der Show in Köln), und dann stand der Gig als Support für die Finnen Tarot auf dem Programm. Und als wenn das nicht reichen würde, wurde dieser Abend auch gleich noch zur CD-Release-Show auserkoren – besser kann es wohl gerade kaum laufen.

Grund zur Freude Teil 3: Nicht gerade wenige Fans waren extra wegen The Claymore in die Matrix gepilgert – Freunde, Bekannte, Fans, und alle stimmten von Anfang ein in die Jubelgesänge. Zuerst gab es noch als Aufwärmphase mit dem Doppelpack „The Angel’s Assassination“ und „Slaine The Almighty“ Altbewährtes, und schon früh erklang die lautstarke Unterstützung der Fans. Diese Energie trieb die Power Metaller noch mehr an, als sie eh schon fette Hummeln zwischen den Pobacken verspürten – voller Spielfreude poste die Gitarrenfront wie sonst kaum, und vor allem Bassist Christian stellte mit seinem Bewegungsradius jeden Marathonläufer in den Schatten.

Mit „Oblivion“ gab es dann endlich den ersten Track des Abends vom neuen Silberling „Damnation Reigns“ – diesen eher balladesken Song spielten sie auch schon zuvor live – genauso wie „Silent Scorn“, welcher von der Band wohl noch drei Tacken schneller gezockt wurde als auf Tonkonserve. „Damnation Reigns“ wurde sogar dermaßen von den Fans abgefeiert, dass Christian Bass spielend am Bühnenrand dankbar auf die Knie sank.
„Schaut doch mal auf unsere Homepage, wir brauchen mehr Gästebucheinträge“ witzelte noch Frontmann Andreas, bevor er mit den ersten „Sygn“-Riffs abgeschnitten wurde. Dankbare Pommesgabeln tanzten bis zum Mischpult, Fäuste zerschmetterten die Rauchfetzen, und Claymore-Rufe tönten mit Macht durch die Matrix-Tube. Fans, die Arm in Arm vor der Bühne ihre Blicke gebannt auf das Geschehen richteten, sangen voller Inbrunst „Soulseeker“ mit und sorgten so für einen schönen und harmonischen Abschluss für The Claymore.

Setlist:

Intro
The Angel’s Assassination
Slaine The Almighty
Oblivion
Silent Scorn
Damnation Reigns
Sygn
Behind Enemy Lines
Soulseeker
Outro

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