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Tankard, Human Paranoid, Hopelezz im Konzert (Herford, November 2013)

Mehr als 300 Fans lassen sich im Herforder X blicken

Tankard-Fans wissen, was sie an der Band haben, hauen die Frankfurter doch in schöner Beständigkeit ein bodenständiges Album nach dem anderen heraus und sind auch nach 30 Jahren nicht tot zu kriegen. Da die Liveshows auch immer das gewisse Extra intus haben, so verwundert es nicht, dass sich zahlreiche Fans auf nach Herford machen, um mit Abstrichen auch den lokalen Support Human Paranoid und mit noch mehr Abstrichen den Opener Hopelezz anzufeuern.

Hopelezz

Ein bisschen Wehmut klingt bei der heutigen Hopelezz-Show mit. Zum einen steht das Ende ihrer kleinen „Last Souls Arrive Tour 2013“ an, die Ende September startete und sie quer durch Deutschland bugsierte, zum anderen aber steht auch fest, dass Frontmann Fabio aus privaten Gründen die Wuppertaler Melodic-Death-Truppe verlassen muss – schade irgendwie, war doch in den letzten Wochen immer besser zu spüren, dass sie sich richtig gut aufeinander eingespielt hatten.

Schade auch, dass die letzte Show der Tour erst vor wenigen Gästen stattfindet, denn nur langsam füllt sich der Club X in Herford, viele Anwesende verlaufen sich auch schon in dem geräumigen Rund bzw. platzieren ihre Hintern auf den Discohockern rund um die Tanzfläche – komisch, metallischer Support sieht eigentlich anders aus. Aber wie schon auf vielen Konzerten beobachtet, gilt auch hier: Was der Metaller nicht kennt, wird geflissentlich ignoriert, kein Hinweis auf den immer ach so beschworenen Zusammenhalt der Szene, auch nicht in Herford.

Egal, das Wuppertaler Quartett gibt einfach einmal mehr Vollgas, startet mit einer musikalischen Doppelpackvollbedienung und Fabio kann schon gegen Ende von „Insomnia“ erfolgreich einige Anwesende zum Headbangen animieren – ein kleiner Schritt, aber immerhin löst sich die anfänglich Ignoranz in Gefallen auf. Etwas Applaus für „Milk The Goat“, mehr dann bei „Devils Ride“, na geht doch, mag man da zurufen, auch wenn natürlich der ganz große Enthusiasmus ausbleibt. Nach und nach aber füllt sich das X dann doch noch beim Opener, was schließlich für einen gestiegenen Applauspegel sorgt.

Setlist:

Made Of Stainless Steel
Insomnia
Milk The Goat
Devils Ride
Struggle For Life
Surrounded By Destruction
The New Delight
Black Souls Arrive

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