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Synasthasia, Night In Gales, Cause For Confusion, Thalamus im Konzert (Duisburg, März 2012)

Ein Tüte Gemischtes

Thalamus eröffenen den Abend souverän

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Vier Bands, vier Musikstile, ein Ziel – „gehse anne Bude und kaufse Tüte Gemischtes“. Doch „Style Collector“ bedeutet hier: Die neue Synasthasia-CD ist raus, was natürlich ordentlich gefeiert werden soll. Um die Abendgestaltung auch rund zu machen, haben sich die sympathischen Duisburger gleich ein paar befreundete Bands eingeladen, die dann ihrerseits mit amtlichen Rockshows einheizen sollen – nicht nur von The-Pit.de präsentiert, sondern dann auch in Bild und Wort festgehalten.

Thalamus

Den Festreigen eröffnen die Lokalmatadore Thalamus, die hier auch zum ersten Mal in den The-Pit.de-Fokus gerutscht sind, ärgerlich eigentlich, da sie schon seit mehr als acht Jahren bestehen und erst letztes Jahr mit „Mr. Avenson“ ein richtig tolles Album herausgebracht haben. Jaja, die Pitarbeiter stauben nicht nur wild irgendwelche Promos ab, sondern investieren reichlich Knete für sinnvolle Neuanschaffungen – wie dieses Album halt, die mittlerweile dritte Veröffentlichung aus dem Hause Thalamus.

Und wie macht man am besten Werbung in eigener Sache? Da kommt doch eine Liveshow gerade recht, vor allem, da das Duisburger Grammatikoff schon früh richtig gut besucht ist, doch auch hier kann man wie eine Litanei herunterbeten: Lieber hinten an der Theke stehen und schön den Flaschenhals umklammern als vorne die Band zu unterstützen. Dabei scheint ein Großteil der Anwesenden doch sehr angetan von dem Treiben auf der Bühne zu sein, denn ein mehr als gefälliges Kopfnicken schält sich aus den grinsenden Gesichtern. So fulminant allerdings Thalamus ihre progressiven Alternative-Rock-Songs herauspreschen, umso störender sind die unkommentierten Songpausen, die jedes Mal wie eine Zäsur gleich auch den guten Eindruck beschädigen.

Viel Alarm auf der Bühne – gerade die Außenposten spielen sich förmlich in einen Rausch und auch Schlagwerker Roland zieht eine ordentliche Show ab –, nur die Fans, die nach „Utopia“ doch noch die empfindliche Lücke zur Bühne teilweise schließen, meiden doch gerne die Nähe zu den NachbarInnen, so dass es kein Problem ist, ungehindert durch die Reihen zu spazieren.

„Dankeschön fürs dabei sein“, und schon prsselt mit „Pray“ der letzte Song hernieder, der einige Fans dazu animiert, zaghaft nach einer Verlängerung zu rufen, doch nach und nach verschwinden die Herren Musiker von der Bühne und hinterlassen einen durchwachsenen Eindruck – gute Mucke, toll gebracht, aber das „Showkonzept“ könnte gerade in den Pausen noch optimiert werden. „Mr. Avenson“ ist trotzdem durchweg spitze.

Setlist:

Conspiracy Theory
Mr. Avenson
Utopia
Hedono
Pray

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann