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Symphony X, Pagan's Mind, DGM im Konzert (Hamburg, September 2011)

Dreimal volle Prog-Power!

Pagan's Mind hatten sichtlich Spaß auf der Bühne

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Pagan's Mind

Die nun folgende Truppe aus Norwegen dürfte den Lesern unseres Magazins sicherlich etwas bekannter sein, brachten sie mit „Heavenly Ecstasy“ doch gerade einen neuen Rundling heraus, der auch bei uns besprochen und sehnsüchtig erwartet wurde; der Vorgänger „God's Equation“ liegt nämlich schon vier lange Jahre zurück. Logisch, dass man da gleich mit neuem Material ins Set startet: Der Opener „Eyes Of Fire“ und das hypnotische, tolle „Intermission“ machen nach einem kurzen Intro den Anfang, bevor man sich mit dem Titelsong des vorigen Albums einem etwas älteren Stück zuwendet.

Auch Pagan's Mind sind bis in die Haarspitzen motiviert, Wonneproppen Steinar Krokmo am Bass und der sehr stilvoll mit Mayhem-Shirt bekleidete Drummer Stian Kristoffersen grinsen immer wieder selig, Gitarrist Jørn Viggo Lofstad spielt sich mit einigen brillianten Soli in Ekstase, während Keyboarder Ronny Tegner mehr im Hintergrund agiert und Sänger Nils K. Rue die Massen zu mobilisieren versucht. Tatsächlich sind die Leute sehr angetan, doch hatte man bereits im Vorfeld auch nicht wenige Fans in Pagan's-Mind-Leibchen beobachten können. Den einzigen wirklich älteren Track im Programm bildet „Through Osiris' Eyes“ vom 2002er Album „Celestial Entrance“ (und dementsprechend wird gejubelt, als Nils das Stück ankündigt), ansonsten gibt es noch „United Alliance“ von „God's Equation“ und die grandiose Queensrÿche-Verbeugung „Walk Away In Silence“ um die Ohren.

Das Highlight des Sets jedoch ist ganz klar das gegen Ende dargebotene Instrumental, vom Sänger als „a study how prog metal is done“ vorgestellt, und es soll sich schnell zeigen, dass er damit keineswegs zu hochgegriffen hat. Der Track reißt mit, besitzt trotz einstudierter, geil gesetzter Rhythmus- und Tempowechsel einen gewissen Jamcharakter und hat trotz des fantastischen Einzelkönnens der Protagonisten nichts von angeberischer Penetranz. Großes Kino und es bleibt nur die Frage offen, warum die Band auf das geniale „Into The Aftermath“ verzichtet.  

Setlist:

Intro
Eyes Of Fire
Intermission
God's Equation
United Alliance
Instrumental
Walk Away In Silence
Through Osiris' Eyes

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