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Sunchair, When Trees Leave Wolves & Enemy Within im Konzert (Krefeld, September 2016)

Sunchair feiern CD-Release ihres Full-Length-Debüts „Malum“

Ein kleiner, netter, unabhängiger Club wie die Kulturrampe, schönes Wetter und eben Sunchair, die ihre neue CD „Malum“ präsentieren, welche dann auch einen Tag später ganz offiziell auf Roll The Bones Records erscheinen wird – für The-Pit.de quasi schon Pflichtprogramm, an diesem Septembersamstag nach Krefeld zu pilgern, zumal mit Enemy Within und When Trees Leave Wolves auch noch zwei Bands als Support bestätigt sind, die auch nicht zum ersten Mal hier gefeatured werden und denen wir schon seit geraumer Zeit nicht mehr auf die Finger geschaut haben.

Enemy Within

Manchmal können ein paar Worte auf Facebook doch auch irgendwie geschönt wirken: „...tatsächlich mal wieder ein kleines, aber feines Lebenszeichen von den Enemies...“. Endlich, kann man als Fan der Krefelder/Duisburger und Umgebung sagen, denn nicht nur, dass die Death-Thrasher sich auf dem Livesektor recht rar gemacht haben, sondern auch VÖ-technisch ist da richtig Sand im Getriebe, und so zeigt der Abend eben für das Quintett auch auf, dass man mal eben nicht mir nichts dir nichts erscheint und abräumt. Den Status haben sie halt nicht.

Natürlich muss man mit dem nicht immer ungewöhnlichen, manchmal auch kruden Humor gerade von Frontmann Christian konform gehen, denn wie er nach „Never Again“ mit einem augenzwinkernden „da haben wir aber schon mal mehr Applaus bekommen“ das recht übersichtliche Feedback kommentiert, da tritt er eben auch ein paar Nicht-Enemy Within-KennerInnen auf die Füße. Im Gegensatz dazu lässt er aber auch nicht locker, das Publikum erfolgreich gen Bühne zu dirigieren, spaziert selbst mal singend durch die Reihen, Gitarrist Jens lässt sich vor „A Vile Peace“ nicht nehmen, die Gäste aus den hinteren Reihen persönlich nach vorn zu schieben oder aber auch mit einem „wenn ihr euch bewegt, dann bewegen wir uns auch“ zu überrreden – ein rumpelnder Charme, der vielen Bands aus dem Ruhrpott gut zu Gesicht stehen würde und nun eine Heimat am Niederrhein gefunden hat.

Musikalisch gibt es natürlich die derbe Todesfront, fünf der heute gespielten Songs sind auch noch nicht veröffentlicht, allerdings schon länger im Programm der Enemies, sodass für regelmäßige BesucherInnen der Truppe die großen Überraschungen ausblieben. Dazu kommt dann allerdings auch noch, dass nicht alle Songs wie aus einem Guss klingen, da stimmt so mancher Einsatz nicht, was man sicherlich durch ein paar Proben mehr auch korrigieren könnte. So mischt sich dann bei aller Nostalgie- und Feierlaune auch ein bisschen der fade Beigeschmack unter, dass Enemy Within ihre wenigen Chance nicht zu nutzen wissen wollen.

Setlist:

Unmarked Graves
Never Again
1000 Miles Stare
Prey`s Anatomy
Of Ashes
A Vile Peace
Marching Into Battle
A Gun And A Deathwish
Just Another Scar

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann