Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Sunchair, Sacred Gate, GodComplex & Teutonic Slaughter im Konzert (Duisburg, November2015)

Rage Against Racism Thanksgiving Wurstival und der solidarische Grundgedanke

Ohne tatkräftige Unterstützung und (ehrenamtliche) Mitarbeit kann ein Festival nicht stattfinden. Das gilt auch für das kostenfreie „Rage Against Racism Festival“, das jedes Jahr im beginnenden Sommer in Duisburg veranstaltet wird und nicht zuletzt durch den solidarischen Grundgedanken, der im Titel des Festivals zum Tragen kommt, positiv aus der Masse an Sommerveranstaltungen heraus sticht. Diesen Helfern soll heute gedankt werden, indem sie Bier, Grillgut und Eintritt zum „Rage Against Racism Thanksgiving Wurstival“ für lau bekommen. Dazu gibt es vier Bands unterschiedlicher Stilrichtungen in der Friemersheimer Mühle zu Duisburg  zu sehen.

Teutonic Slaughter

Begonnen wird der Reigen von der aktuell sehr umtriebigen Thrash-Metal-Band Teutonic Slaughter aus Gladbeck, die mit dem Motto ihres Auftritts „Unleash The Terror“ starten. Dieses Motto passt auch zum Sound, der leider sehr undifferenziert und laut daherkommt. Haben die Ohren sich einmal daran gewöhnt, fällt auf, dass zumindest die Gitarre des Sängers Philip zu leise und verwaschen aus den Boxen dröhnt. Doch das kümmert die Band wenig. Mit rotziger und roher Energie, die auch der kurzen Spielzeit geschuldet ist,  feuern die Jungs eine Granate nach der anderen in den Saal, der leider den ganzen Abend über sehr spärlich gefüllt ist. Würstchen, Bier und Gespräche mit den Kumpels draußen vor der Mühle sind ja auch wichtiger als drinnen vor der Bühne zu stehen und die Konzerte zu genießen.

Schade drum. So verpassen sie eine Band, die sich langsam aber sicher in die Elite des Ruhrpott-Thrash-Metal hocharbeitet. Daran wird sie auch kein schlechter Sound und müdes Publikum hindern. So warnt Philip aufgrund des gemäßigten Applauses auch davor, sich nicht zu verausgaben, da ja noch einige Bands folgen und man deshalb nicht jetzt schon die ganze Energie verschwenden solle.

Der Schwerpunkt des knackigen 30-Minuten-Sets liegt auf der kürzlich erschienenen zweiten EP „United In Hate“, von deren 5 Songs (plus Intro) immerhin vier gezockt werden. Schön, dass sich auch heute noch hin und wieder Qualität durchsetzt und die Scheibe in einem bekannten Printmagazin zum „Demo des Monats“ gekürt wurde, was der Sänger gerne erwähnt. Sonst bleiben Ansagen spärlich. Klar, sind im Thrash-Genre auch nicht nötig. Da zählen Riffs und Geschwindigkeit. Und die gibt’s hier in Massenproduktion. Insofern: Weiter so!

Setlist:

Unleash The Terror
Thrash Mania
Circle Of Chaos
Free Candy
United In Hate
Lies vs. Lies
Force & Might
Teutonic Witch

Seite
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna