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Summer Breeze 2010

Der große Abschluss der Festivalsaison

Equilibrium bringen das Festival zu seinem ersten Höhepunkt

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Rage

Rage machen wohl auf jedem Festival eine gute Figur, so auch beim Summer Breeze. Und dabei treten sie heute auf einer Bühne auf, bei der es ansonsten doch um einiges heftiger zur Sache geht. Daran stören sich Peavy und seine Mannen aber zu keiner Sekunde und legen einen hochmotivierten Auftritt hin. Gedankt wird ihnen das mit euphorischem Jubel, als die Band sich erst mal vorstellt. Das Zelt gerammelt voll, der Sound glasklar: Bessere Rahmenbedingungen kann es eigentlich nicht geben.

Da macht es auch nichts mehr, dass aus technischen Gründen (einige Geräte verweigern den Dienst) das eigentliche geplante „Orchesterstück“ entfallen muss. Peavy nimmt es mit dem ihm eigenen Grinsen und dirigiert die Masse stattdessen durch einen überraschend aktuellen Set, der bis auf das unverzichtbare „Higher Than The Sky“ keinen einzigen Song aus der Zeit enthält, bevor Victor Smolski zur Band stieß.

Und auch wenn „Black In Mind“ oder „From The Cradle To The Grave“ einigen bestimmt gefehlt haben, muss man doch zugeben, dass auch „neue“ Lieder wie „Soundchaser“, „Set This World On Fire“ oder „War Of Worlds“ den Fans ordentlich einheizen. Wenn man soviel gutes Material in der Hinterhand hat wie Rage, kann man wohl kein schlechtes Konzert spielen.

Setlist:

Edge Of Darkness
Soundchaser
Hunter And Prey
Into The Light
Drop Dead!
Empty Hollow
Higher Than The Sky
Down
Set This World On Fire
War Of Worlds
Carved In Stone

Unleashed

Unleashed waren schon Wikinger, da haben Amon Amarth noch mit LEGO-Drachenbooten gespielt. Nur ein Scherz am Rande, beide Bands haben sich ihren Platz in Herzen der Death Metal-Fans natürlich redlich verdient. Heute ist es an den Mannen um Johnny Hedlund, dem Bangervolk einen ganzen Haufen nordischer Schlachthymnen um die Ohren zu knallen. Die Fans sind nämlich zu Beginn schon ein wenig platt und benötigen etwas, um in Schwung zu kommen.

Unleashed sind aber glücklicherweise eine so gute Liveband, dass diese kleine Hürde schnell genommen ist. Spätestens mit „This Is Our World Now“ sind auch die letzten Besucher im Zelt wieder hellwach und lassen die Haare fliegen. Die Band tut es ihnen gleich und knüppelt sich durch eine sehr gelungenen Setlist, die beweist, dass die neueren Songs ohne Abstriche neben den alten Klassikern wie „Shadows In The Deep“ bestehen können.

Setlist:

Winterland
Blood Of Lies
This Is Our World Now
Shadows In The Deep
Hammer Battalion
The Greatest Of All Lies
Your Children Will Burn
Wir kapitulieren niemals
Into Glory Ride
Legal Rapes
The Longships Are Coming
Death Metal Victory

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