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Summer Breeze 2009

"Stimmung!"

Der Flyer zum aktuellen Breeze

Zum Thema

Bereits seit 1997 gibt es das Summer Breeze-Festival, für The-Pit.de ist es allerdings das erste Mal, dass wir vor Ort sind. Bis 2005 fand der Event noch in Abtsgmünd in der Nähe von Aalen statt, erst seit 2006 steigt das in bester Wacken-Manier von Jahr zu Jahr kontinuierlich größer werdende Open Air in der Nähe des beschaulichen Städtchens Dinkelsbühl, welches sich im Übrigen als ein äußerst sehenswerter Ort mit einer sehr hübschen Altstadt entpuppt. Dies ergründen wir, als wir am Mittwoch – also einen Tag, bevor es richtig losgeht – durch die Straßen der Kleinstadt laufen, um irgendwo vielleicht einen Elektroladen aufzugabeln, der unseren Ghettoblaster reparieren könnte. Mit den Dingern haben wir aber auch kein Glück, das Teil ist gerade gekauft, es ist einmal Bier darüber gelaufen und schon funktioniert es nicht mehr. 
Wie im Prinzip nicht anders zu erwarten war, werden wir nicht fündig, können uns aber zumindest darüber freuen, bei strahlendem Sonnenschein einen lohnenden Stadtrundgang vollzogen zu haben. 

Ansonsten wird der Mittwoch zunächst dazu genutzt, sich im örtlichen Rewe Bier und sonstige Lebensmittel zu organisieren. In dem Supermarkt ist man selbstredend bestens gewappnet für den Ansturm von Metallern und hat noch vor dem eigentlichen Eingang palettenweise 5.0 in Dosen gestapelt, das sich so gut wie jeder hier kauft, denn Glas ist auf dem Campingplatz nicht erlaubt und 5.0 ist ein recht preisgünstiges Bier, das man gut trinken kann (Vorsicht, Schleichwerbung). 
Meine beiden Brüder und ich haben es uns auf dem zu diesem Zeitpunkt noch fast leeren Campingplatz zusammen mit ein paar Leuten aus Köln, die wir während der Zugfahrt kennengelernt haben, gemütlich gemacht, wollen nach dem Aufbau der Zelte am Eingang allerdings noch Kollegen abholen, die mit dem Auto gekommen sind, und diese zu unserem Lager lotsen. Der zuständige Ordner jedoch weist diese in die andere Richtung, weil die Leute mit Auto zunächst einmal auf der rechten Seite untergebracht werden sollen, anstatt auf der linken, wo wir uns befinden. Dumm gelaufen und nicht wirklich verständlich, da auf unserer Seite alles frei ist und nicht einmal eine Stunde später sowieso jeder dort hinfährt, wo er will.

Der Rest des Tages besteht jedenfalls darin, faul in der Sonne zu liegen und Bier zu trinken – es ist schon herrlich entspannend, einen Tag früher da zu sein und das Privileg zu haben, nichts zu tun, außer zu saufen und sich so wenig wie möglich zu bewegen. 
Eine halbe Stunde nach Mitternacht bin ich dann, nachdem ich geschlagene vierzig Stunden hintereinander nicht geschlafen habe (das kommt davon, wenn man mit einem Nachtzug fährt, darin jedoch nicht schläft, sondern es vorzieht, eine kleine Vorfestivalparty zu veranstalten) endlich in der Koje und freue mich schon auf das grandiose Billing, das uns in den nächsten drei Tagen erwarten wird.

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