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Suidakra, Perzonal War, Accuser im Konzert (Siegburg, Mai 2014)

… ein Donnerstagabend in Siegburg ohne großen Zuspruch…

Siegburg ist für einen Donnerstagabend nicht der ganz große Gewinn, wenn es darum geht, Fans ins Kubana zu locken. An dem heute angebotenen Thrash-Melodic-Death-Folk kann es jedenfalls nicht liegen, dass sich vielleicht nur gute 100 Leute einfinden.

Accuser

Wie schon vor zwei Jahren hier an Ort und Stelle bei der Perzonal War-CD-Release-Show geben also Accuser wiederholt den Opener, wobei sich gleich zwei Tatsachen seit ehedem geändert haben. Zuerst einmal verabschiedete sich Gitarrist Uwe Schmidt ja im letzten Herbst aus gesundheitlichen Gründen, zum anderen haben die Siegener Thrasher ja auch letztes Jahr mit „Diabolic“ ihr drittes Langeisen nach der Reunion veröffentlicht.

Doch neues Album hin oder her, Accuser präsentieren auch heuer wieder einen bunten Querschnitt aus all ihren Epochen, starten gleich mit einem Doppelpack der „Repent“-Phase von 1992 und schwenken dann auf den Titeltrack von 1989 um. „Okay, 25 Jahre altes Album“, so Gitarrist und Frontmann Frank als silbrig glänzende Jubiläumseinleitung, was dann auch gleich mit Applaus bedacht wird.

Leider ist zu so früher Stunde noch recht wenig los, das Feedback der Fans allerdings ordentlich, die kurzzeitigen Probleme mit dem Basssound bei „Cannibal Insanity“ schnell behoben. „Habt ihr Lust?“, will Frank wissen, erntet aber nur ein schlappes Grölen und feuert mit einem „Ihr habt es nicht anders gewollt“ die Fans an, die sich dann zu „Symbol Of Hate“ – ebenfalls vom '89er Scheibchen „Who Dominates Who?“, welches von der Band neu eingespielt wurde – austoben sollen.

Mit dem Toben hat klappt es dann aber nicht so ganz, ein paar HeadbangerInnen lassen zu „Misery“ die Matten kreisen, ab „Beyond The Blackness“ gesellen sich noch ein paar Powerfäuste dazu, die beim anschließenden „Who Pulls The Wire“ sogar noch ein wenig zunehmen, die dann beim letzten Song „Sadistic Terror“ vom seinerzeitigen Debüt von 1987 durch zahlreiche Pommesgabeln ersetzt werden. Der große güldene Blumentopf ist heute zwar hier nicht zu gewinnen, Accuser aber lassen sich davon zumindest nicht merklich beeindrucken und holzen bis zum letzten Takt in intensiver Hasenfickhast dem Feierabend entgegen.

Setlist:

Rotting From Within
Repent
Who Dominates Who
Cannibal Insanity
Torn To Pieces
Symbol Of Hate
Misery
Beyond The Blackness
Who Pulls The Wire
Unite/Divide
Sadistic Terror

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